Kompost - das Gold des Biogärtners

Gerade im September fallen viele biologische Abfälle im Garten an. Vom Gehölzschnitt, über die Balkonblumen, die abgeräumt werden bis hin zum Laub.

Neben dem bunten Aufschichten von holzigen, grünen, trockenen und feuchten Bestandteilen, sind auch tierische Abfälle von großer Bedeutung. Das alles ist kein „Mist“ sondern wertvoller Rohstoff, der auf einem Komposthaufen zu hervorragender Erde wird.

Kompost anlegen

Mist sollte immer zuerst am Kompost vererdet werden. Hat man nicht alle Zutaten, dann haben sich Kompostbeschleuniger bewährt. Sie enthalten in einem ausgewogenen Maß alle Substanzen, die für die Verrottung notwendig sind.

Tipp: Häckseln sie die holzigen Teile nicht zu klein, der Kompost verdichtet sich dann zu stark und beginnt zu faulen. Nur wenn ausreichend Luft in den Haufen kommt, erfolgt eine Umwandlung in Humus ohne Geruchsprobleme.

Kleingehäckseltes Material verrottet schneller, muss aber ein bis zwei Mal umgesetzt werden. Der fertige Kompost wird im Herbst im gesamten Garten dünn ausgestreut. Auf die Gemüsebeete kommt er im Frühjahr.
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© Karl Ploberger
Text und Bilder entnommen aus:

Karl Ploberger
Erste Hilfe im Garten für intelligente Faule
ISBN 978-3-8404-7501-6
Euro 19,90


www.biogaertner.at
Autor:
Karl Ploberger