Mein Naturgarten: Kein Garten ohne Kompost

Wenn im Herbst ein erstes Aufräumen stattfindet, dann ist der ideale Zeitpunkt um einen Komposthaufen anzulegen.

Entweder man legt einen Komposthaufen exakt nach Vorschrift an und schichtet grobes und feines Material in Lagen auf, das funktioniert im kleinen Privatgarten meistens nicht, oder man mischt sofort alles durcheinander und gibt immer wieder ein paar Schaufeln Erde und angerottete Teile eines älteren Komposthaufens als Impfmaterial dazu. Das alles deckt man am besten mit Kompostvlies ab. So bleibt die Feuchtigkeit erhalten und es kommt durch die Erwärmung auch im Herbst und dann im zeitigen Frühjahr bereits zur Verrottung. Dieses grüne Kompostvlies, das es in jeder gewünschten Länge zu kaufen gibt, hat auch das ganze Jahr über große Vorteile. Unkrautsamen, die im Kompost liegen, keimen durch das fehlende Licht nicht und ein zu viel an Regen wird abgeleitet.

Der fertige, nach Walderde riechende, Kompost des Vorjahres kommt im Herbst unter die Hecken, zu den Obstbäumen, unter die Beerensträucher und in einer dünnen Schicht auf die Staudenbeete. Im Gemüsegarten wird der Kompost erst im Frühjahr verteilt. Damit stehen noch mehr Nährstoffe fürs neue Gartenjahr bereit.
Gartenbuch 2015 von Karl Ploberger[1422457209234445.jpg]
© Verlag: aV Buch

Biogärtner Karl Ploberger, bekannt durch seine TV und Radio Sendungen, hat wieder ein Buch geschrieben: Erhältlich in vielen Lagerhäusern.
 

Karl Ploberger

365 Gartenfragen & Antworten für intelligente Faule

Verlag: aV Buch

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www.biogaertner.at

Autor:
Karl Ploberger