Würzen und heilen – Kräuter sind vielfältig

Kräuter aus dem eigenen Garten - frischer geht's nicht. Ein idealer Platz für den Anbau ist eine Kräuterspirale.

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© RWA

Die einen Kräuter mögen den kargsten Winkel im Garten, die anderen lechzen nach feuchtem, wasserhaltigem und nährstoffreichem Boden. Die Kräuterspirale bietet für fast alle Kräuter ideale Bodenbedingungen.

Kräuterspirale bauen und Pflanzen setzen

Der Platzbedarf einer Kräuterspirale ist gering. Es reicht bereits ein Durchmesser von etwa 2 m. Die Kräuterspirale ist ein Steinhaufen, der nach oben hin mit Sand und zur Seite mit Gartenerde, IMMERGRÜN Pflanzerde und IMMERGRÜN Bio Kräuter- und Aussaaterde aufgefüllt wird. Zur Fixierung der Erdmischung wird aus Steinen eine Spirale gesetzt oder eine vorgefertigte Kräuterschneckenform verwendet.

 

  • Die sandige Spitze der Spirale bietet ideale Bedingungen für Kräuter, die nährstoffarme Bedingungen lieben. Thymian oder Rosmarin mit ihren kleinen Blättern aber auch Salbei mit seinen dickeren, rauen Blättern kommt dort gut zurecht. Die Blätter haben sich an karge Bedingungen angepasst und sind deshalb so reduziert.
  • Im mittleren Bereich der Kräuterspirale ist Sand mit IMMERGRÜN Pflanzerde vermischt. Dieses Gemisch wird von Bohnenkraut, Kapuzinerkresse und Basilikum geschätzt.
  • Die unterste Zone entspricht dem Gartenboden. Hier können Ringelblumen gesät, Minze und Zitronenmelisse gepflanzt werden. Vielfach bewährt hat sich die Aussaat von Spinat im unteren Bereich: Durch die flächendeckende Bodenfüllung wirkt der Übergang vom Garten zur Kräuterspirale sehr harmonisch. Wer am untersten Ende eine Sumpfzone durch einen Gartenteich hat, kann dort Brunnenkresse und Wasserdost pflanzen.

Kräuter düngen?

So vielfältig die Kräuter, so vielfältig sind auch die Ansprüche an die Nährstoffe. Kräuter, die sich im mittleren und unteren Bereich wohl fühlen, also nährstoffbedürftig sind, freuen sich besonders über Kräuterdünger. IMMERGRÜN Gemüsedünger weist hohe Konzentrationen an Stickstoff und Kalium auf, so bilden die Pflanzen viele Blätter und überstehen kalte Winter- und heiße Sommermonate besser. Der Gehalt an Phosphor wurde gering gehalten, damit die Blütenbildung der Kräuter möglichst spät einsetzt.

 

 

Heilende Wirkung

Kräuter schmecken nicht nur vorzüglich, sie haben auch heilende Wirkung. So lässt Pfefferminztee – auf die Schläfen massiert – Kopfschmerzen abklingen. Zitronenmelissentee wirkt beruhigend, Fenchel und Basilikum aphrodisierend – aber das ist eine andere Geschichte.

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