Kumquats, die bittersüßen Zwergorangen

Die Kumquat ist eine nicht winterharte Zitruspflanze und wird in unseren Breiten als Kübelpflanze angeboten. Die kleinen, köstlich schmeckenden Früchte kann man mit der Schale essen.

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In südlichen Ländern können Kumquatsbäume mehrere Meter hoch werden. © RWA
Ursprünglich stammt die Kumquat aus Südchina. Da die Obstbäume nicht winterhart sind, können sie nur in südlichen Ländern, wo keine Frostgefahr besteht, ganzjährig im Freien bleiben. Kumquats kann man auch gut als Zimmerpflanzen halten, da sie als Kübelpflanzen nur zwischen 1,5 und 2 m hoch werden. Egal ob Sie die Pflanze in der frostfreien Zeit draußen stehen lassen oder im Wohnraum belassen, zum Überwintern benötigen Sie einen hellen, nicht allzu warmen Raum.

Mediterranes Flair

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Die Zwergorangenbäumchen gedeihen auch bei uns prächtig. © RWA
Dadurch, dass Kumquatsbäumchen besonders viele kleine Früchte tragen, sind sie ein Blickfang in jedem Garten. Stellen Sie beispielsweise zu der Zitruspflanze Zitronen-, Orangen- sowie Oliven- und Rosmarinbäumchen dazu. Mit dieser Auswahl an Pflanzen holen Sie sich nicht nur den mediterranen Süden nach Hause, sondern auch gleich die Urlaubsstimmung dazu.

Pflegen und ernten

Damit das edle, dunkelgrüne Laub erhalten bleibt und Sie jährlich die kleinen Früchte ernten können, bedarf es ein wenig Pflege. Die wunderschönen zarten, weißen Blüten duften süßlich und sind selbstbefruchtend. Geerntet wird zwischen März und April. Wenn Ihr Bäumchen nur alle 2 Jahre Früchte trägt, kann es sein, dass der Standort nicht passt. Die Kumquats lieben Sonne und Wärme und fühlen sich besonders auf der Terrasse oder dem Balkon wohl. Sie bevorzugen geschützte Plätze, eventuell vor einer Hauswand.

Wie alle Zitruspflanzen benötigt auch die Kumquat eine spezielle Erde. Mischen Sie z.B. die Immergrün-Komposterde mit dem Bio-Tongranulat. Das Tongranulat macht die Erde durchlässiger. Der Wasserbedarf ist im Sommer, bei intensiver Sonnenbestrahlung, relativ hoch - im Winter mäßig. Die Wurzeln dürfen weder austrocknen, noch zu nass sein. Das Gießwasser, am besten Sie verwenden Regenwasser, sollte einen nicht zu hohen pH-Wert haben.

Die Zwergorange braucht keinen starken Rückschnitt, maximal einen Formschnitt. Düngen Sie die Pflanze regelmäßig, von April bis August mit z.B. dem Bio-Zitruspflanzendünger von Immergrün. Topfen Sie die Kumquats alle 2 - 3 Jahre um. Der günstigste Zeitpunkt ist das Frühjahr. Damit das Anwurzeln im neuen Topf leichter geht, sollten Sie den Wurzelballen auflockern.

Die kleinen ovalen Früchte sind reich an Vitamin C und Kalium. Kumquats lassen sich auch gut einlegen und zu Marmelade verarbeiten.

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Kumquats überwintern

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Kumquatsbäumchen so lange wie möglich im Freien lassen. © RWA
Die Kumquatpflanze (Fortunella magerita, die am weitesten verbreitete Sorte) ist robuster als andere Zitruspflanzen. Das Bäumchen verträgt sogar leichten Frost und kann oft schon ab April bis in den November hinein im Freien bleiben. Beobachten Sie den Wetterbericht, denn die Pflanze sollte man so spät wie möglich ins Haus holen und so früh wie möglich ins Freie stellen.

Zum Überwintern benötigt sie einen einigermaßen hellen und kühlen (5 - 15° C) Raum. Gut geeignet sind dazu Wintergärten, Gewächs- oder unbeheizte Stiegenhäuser.

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