Lagerhaus Marchfeld entwickelt sich positiv

Bei der Generalversammlung präsentierten Obmann und Geschäftsführer vor zahlreichen Gästen die erfreuliche Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres.

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Leopold Regner, Anton Fitzthum, Josef Epp, Johann Lang, Rudolf Brandhuber, Friedrich Schreiner, Herbert Mayer, Peter Tomanek, Andreas Leidwein, Christoph Metzker. © LH Marchfeld
Bei der diesjährigen Generalversammlung des Raiffeisen-Lagerhauses Marchfeld am 26. September 2017 konnten Obmann Johann Lang und Geschäftsführer Rudolf Brandhuber einen Umsatz von rund 72,5 Mio. EUR und eine positive Bilanz vorweisen. Die Generalversammlung fand unter reger Beteiligung von Mitgliedern und Gästen in der Landwirtschaftlichen Fachschule Obersiebenbrunn statt. Als Referent gab der RWA-Bereichsleiter für Betriebsmittel und Farming Innovations, Christoph Metzker, einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Landwirtschaft.

Obmann Johann Lang informierte die anwesenden Gäste über die rege Investitionstätigkeit im Lagerhaus Marchfeld. So wurden im Geschäftsjahr 2016 in Summe 4,6 Mio. EUR an Investitionen getätigt. Die bedeutsamsten Investitionen waren die Errichtung einer Düngermischanlage mit angeschlossener Düngerlagerhalle sowie die Vergrößerung des Bau- und Gartenmarktes in Strasshof.

Die positive wirtschaftliche Entwicklung der Genossenschaft präsentierte Geschäftsführer Rudolf Brandhuber. Im Jahr 2016 erwirtschaftete das Lagerhaus gemeinsam mit 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Umsatz von rund 72,5 Mio. EUR. Das Ergebnis war positiv, die Eigenkapitalquote liegt aktuell bei 41 Prozent.

Investitionen gehen weiter

An der zukünftigen Ausrichtung des Lagerhauses Marchfeld wird im Rahmen weiterer Investitionsvorhaben und strategischer Weichenstellungen aktiv weitergearbeitet, betonte Geschäftsführer Rudolf Brandhuber. Derzeit wird am Zentralstandort in Obersiebenbrunn eine neue Getreidelagerhalle mit einem Fassungsvermögen von 10.000 Tonnen errichtet. Darüber hinaus wird sich die Genossenschaft noch stärker auf die Bedürfnisse der wachsenden Anzahl an Biobauern einstellen und die Angebote in der Region ausbauen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die geplante Umstellung der Übernahmestandorte in Oberweiden und Lassee auf biologische Produkte. In den beiden genannten Betrieben werden ab der Ernte 2018 sowohl konventionelle als auch biologische Erzeugnisse von den Landwirten der Region übernommen.
Neben der Präsentation der Geschäftsentwicklung und der laufenden Projekte stand die diesjährige Generalversammlung ganz im Zeichen von Farming Innovations. RWA-Bereichsleiter Christoph Metzker referierte, wie die Landwirtschaft mit Innovationen in die Zukunft geführt werden kann und zeigte dabei Chancen und Herausforderungen auf, die durch die Digitalisierung entstehen. Abgerundet wurde die Generalversammlung schließlich mit einem gemeinsamen Essen sowie einer Weinverkostung durch den Weinbauverein Prottes.