Maissilage erfolgreich einbringen

Die Trockenheit des heurigen Sommers schafft Risiken für Maissilagen. Der gezielte Einsatz von Silier- und Konservierungsmitteln aus dem LagroSIL-Programm beugt Qualitätseinbußen vor und schafft bessere Futterqualitäten.

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© Agrarfoto
Die letzte Wochen waren geprägt von einer extremen Trockenheit (Stand August 2015). Der Körnermais zeigt, je nach Standort und Sorte, oft einen sehr fortgeschrittenen Reifestand. Vereinzelte Schläge sind bereits komplett dürr und die Kornfreuchitgkeit schwankt stark.

Die Trockenheit und ein eventuell ungünstiges Erntewetter stellt die Silagebereitung vor große Herausforderungen.

CCM-Bereitung

LagroSil pH liquid ContainerLagroSil pH liquid ContainerLagroSil pH liquid Container[1439979938897660.jpg]
© LagroSil
  • Optimale Erntefeuchte 34-37 % (die Silage muss sich gut verdichten lassen)
  • Unbedingt sauber dreschen: Bruchkörner, Spindelteile und Kolbenhaare sind Fusarien-Träger und sollen am Feld bleiben
  • Gedroschene Ware rasch, aber nicht zu fein schroten
  • Silierzusätze einsetzen!
    - Bei Erntefeuchte >35 %: LagroSil MS Stabilator (Milchsäurebakterien bewirken eine rasche pH-Absenkung und hemmen somit die Hefe- und Schimmelbildung. Weiters wird die Nacherwärmung verringert)
    - Bei Erntefeuchte <35 %: LagroSil pH liquide (Säuremischung, die effizient der Hefe- und Schimmelbildung entgegenwirkt und für gute Lagerstabilität sorgt)
  • Gleichmäßige Verteilung und gute Verdichtung im Silo
  • Im obersten Silobereich (2-3 m) Konservierungssäure (LagroSil Propionsäure Plus oder LagroSil pH Liquid) mit 3-5 L/t Silage einsetzen
  • Wird sofort weggefüttert, ist der Säurezusatz unerlässlich, da es sonst zu einer starken Hefebildung kommt
  • CCM (Corn-Cob-Mix)-Silage ist frühestens nach 3-5 Wochen ausreichend vergoren und stabil

Ganzkorn-Silierung

  • Optimale Erntefeuchte 30-35 %
  • Am besten einen leeren Silo befüllen
  • Den Ganzkornsilo nach Möglichkeit reinigen
    Achtung bei der Reinigung: Silogase, vor allem CO2 sind hoch giftig!
  • Unbedingt sauber dreschen! Bruchkörner, Spindelteile und Kolbenhaare sind Fusarien-Träger und sollen am Feld bleiben
  • Körner bei der Einlagerung nicht beschädigen
  • Silo rasch befüllen
  • Nach dem Schließen des Silos die Gasentwicklung beobachten (Überdruckventil, Ausgleichssack und Druckanzeige)
  • LagroSil pH liquid einsetzen (Säuremischung, die effizient der Hefe- und Schimmelbildung entgegenwirkt und für gute Lagerstabilität sorgt)

Wassergehalt überprüfen

Bei geringen Feuchtigkeitswerten steigt der Energiegehalt der Silage. In diesem Fall ist es unbedingt nötig, die Rezeptur dem tatsächlichen Trockensubstanzgehalt anzupassen. Bei Nichtbeachtung der Feuchtigkeitsdifferenz und einer trockeneren Silage wird automatisch mehr an Energie gefüttert. Nachstehend in der Tabelle sind die verschiedenen Energiegehaltswerte angeführt, abgeleitet von der Feuchtigkeit der Mais- oder Ganzkornsilage.
Feuchte der Silage Energie in MJ
40% 9,4
38% 9,7
35% 10,2
33% 10,5
30% 11

Verschenken Sie kein Geld beim Füttern!

Um einer Verfettung der Mastschweine vorzubeugen, muss die Eiweißergänzung dem Energiegehalt entsprechend angepasst werden. Gerade 2015 sind Optimierungen aufgrund der unterschiedlichen Energiegehalte im Mais ein Muss. Über- oder Unterversorgungen können durch eine Rohstoffuntersuchung vermieden werden und so Minderleistungen bzw. teure Futtermischungen verhindern.

Das lückenlose LagroSil-Silierprogramm bietet für jede Silageart bzw. bei jeder Voraussetzung das richtige Produkt. Unser ausführlicher Silierfolder gibt Ihnen alle nötigen Detailinformationen und hilft Ihnen bei der Auswahl des für Ihre Situation richtigen Produkts.

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