Mais: Käufer abwartend

Februar 2016: Die Käufer am österreichischen Markt haben sich vorerst zurückgezogen.

Nach wie vor gibt es keine guten Nachrichten: Das US–Landwirtschaftsministerium (USDA) geht auch in seiner letzten Schätzung wieder von einer komfortablen Weltbilanz mit einem leichten Angebotsüberschuss aus. Das bringt die Börsen in Chicago und Paris weiter unter Druck.

Der EU–Mais ist am Weltmarkt weiterhin nicht konkurrenzfähig und wird von der Ukraine oder Südamerika unterboten. Auch der zuletzt wieder schwächere Dollar und die niedrigen Rohölpreise wirken preisdämpfend. Es verwundert daher nicht, dass sich auch am österreichischen Markt die Käufer weitgehend zurückgezogen haben, um offenbar auf noch tiefere Preise zu warten.
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Autor:
DI Stefan Binder, RWA