Mais: Regenfälle beenden die Trockenheit

Juli 2017: Die Maispreise werden vom Wetter und dem schwächer werdenden USD beeinflusst.

Die Hitzeperiode der vergangenen Woche (Stand 25. Juli 2017) wurde mit starken Regenfällen und Abkühlung beendet. Die unter Trocken- und Hitzestress stehenden Maisflächen in Mitteleuropa haben jetzt die Chance, dass sich die Pflanzen erholen können. Für die Kolbenausbildung bedeutet das bessere Voraussetzungen.

In Österreich dürften die Maisflächen in Niederösterreich, Teilen Oberösterreichs und dem nördlichen Burgenland am stärksten unter der Trockenheit gelitten haben. In der Steiermark geben die Bestände ein sehr gutes Bild ab.

Die Maispreise wurden zum einen von den Wetterextremen bestimmt und zum anderen vom schwächer werdenden USD, der die Importware dadurch günstiger macht. Aufgrund des Wetters sind alterntige Mengen in Österreich auf laufend steigendem Niveau gehandelt worden.

Die Preise für die Ernte 2017 werden in den nächsten Wochen weiterhin sowohl durch das Wetter in den USA, Europa und Ukraine als auch durch den Wechselkurs EUR/USD beeinflusst werden.
Dieser Marktbericht dient lediglich der unentgeltlichen und unverbindlichen Information, er stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Erwerb oder zur Veräußerung der erwähnten Produkte dar und basiert auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Erstellungszeitpunkt. Obwohl wir die von uns beanspruchten Quellen als verlässlich einschätzen, übernehmen wir für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der hier wiedergegebenen Informationen keine Haftung. Insbesondere behalten wir uns einen Irrtum in Bezug auf Kurse und andere Zahlenangaben ausdrücklich vor.
Autor:
Thomas Lang, RWA