Stabilisierter Stickstoff im Mais

Für die optimale Nährstoffnutzung muss dem Mais Stickstoff zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung stehen. Stabilisierte N-Dünger wie Alzon® bringen dabei Vorteile.

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Mais hat eine langsame Jugendentwicklung. Erst ab Mitte Juni, also nahezu 60 Tage nach der Saat, setzt ein höherer Bedarf an Stickstoff ein. Zur Zeit der Kolbenausbildung, im 10- bis 12- Blattstadium ist dieser am höchsten. Bis zur Blüte werden etwa 80 Prozent des Stickstoffes aufgenommen.

Mais hat in der Jugendphase zudem ein schlechtes Wurzelsystem. Der Stickstoff muss daher nicht nur zeitlich, sondern auch räumlich optimal der jungen Maispflanze durch eine Maisdüngung mit einem Stickstoffdünger angeboten werden. Der Mais durchwurzelt Mitte Juni, also im 6- bis 8-Blattstadium erst eine Bodentiefe von 30 cm. Um hohe Erträge und gute Qualitäten zu erreichen, muss der Stickstoff also bevorzugt in der Krume, im Hauptwurzelbereich der jungen Maispflanze, zur Verfügung stehen. Der Stickstoff muss aber auch bis zur Kornausbildung reichen. Späte Nachdüngungen, wie etwa bei Getreide, sind aufgrund der Wuchshöhe des Maises nicht möglich. Selbst die Wirkung einer Düngung in den kniehohen Bestand ist stark von der Witterung abhängig. So kann es einerseits bei flächiger Ausbringung zum Verätzen des Maises und andererseits bei Trockenheit zu Verfügbarkeitsproblemen beim Stickstoff kommen.

Maisdüngung zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Die bedarfsgerechte Stickstoffbereitstellung aus stabilisierten Düngern wie Alzon® 46 kommt dem Nährstoffbedarf des Maises besonders entgegen. Der Stickstoff ist in der Ammoniumform vor vorzeitiger Verlagerung geschützt und steht so zur Hauptaufnahme des Maises im Wurzelbereich im Oberboden zur Verfügung. Die gleichmäßige, bedarfsgerechte und gleichzeitig harmonische ammoniumbetonte Stickstoffernährung führt zu hohen Erträgen bei guter Ausreife und Trockensubstanzbildung. Alzon® 46 wird in einer Gabe vor bzw. kurz nach der Saat gedüngt. Durch den Auswaschungsschutz bleibt der Stickstoff im Wurzelbereich und liegt bei nachfolgender Trockenheit dort bereits vor. Die Düngung mit Alzon® wird damit sicherer und witterungsunabhängiger. Die Einsparung von Teilgaben bringt neben den ertraglichen auch arbeitswirtschaftliche Vorteile, schont die Pflanzen und macht die Anwendung stabilisierter N-Dünger zu einem preiswerten Düngesystem.
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Stabilisierter Stickstoff bringt mehr Ertrag

Die Stickstoffernährung mit Ammoniumstickstoff hat aber noch andere Vorteile: Die ammoniumbetonte Ernährung fördert das Wurzelsystem und hier besonders die Feinwurzeln. Im unmittelbaren Wurzelbereich (Rhizosphäre) wird der pH-Wert verringert und so die Aufnahme von Phosphor und Spurenelementen verbessert. Wasser und Nährstoffe können also besonders unter Stresssituationen besser aufgenommen werden. Die Kornausbildung wird verbessert, was sich in den Versuchsergebnissen in besseren Korn- und Stärkeerträgen sowie höheren N-Entzügen zeigt.

Gründe für diese bessere N-Verwertung sind die Verringerung des Risikos von Verlusten durch Nitratverlagerung und Denitrifikation wie etwa das klimarelevante Lachgas. Alles in allem lassen sich mit stabilisierten Düngern wie Alzon® 46 Erträge optimieren und zugleich die Umwelt schonen. Ökonomie und Ökologie gehen also Hand in Hand.

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