Mineralergänzung in der Rotwildfütterung

Nur ausreichende Versorgung mit Mengen- und Spurenelementen sichert Wachstum, Stoffwechsel- und Fruchtbarkeitsleistungen.

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© Schiersmann
Beachten Sie bei der Rotwilfütterung eine ausreichende Versorgung mit Mengen- und Spurenelementen. Mengen- und Spurenelemente beeinflussen sich im Organismus gegenseitig – sie können sich in ihrer Wirkung verstärken oder hemmen. Daher können auch Überversorgungen mit Mengen- oder Spurenelementen zu Mängeln anderer Elemente führen. Der Bedarf des Einzeltieres ergibt sich hauptsächlich aus Alter (wachsend oder ausgewachsen) und „Leistung“ (Umsatz, Milchproduktion, Bedarf für Geweihbildung usw.).

Was bewirken Mengen- und Spurenelemente?

Die Aufgaben von Kalzium und Phosphor liegen vor allem in der Knochen- und Geweihbildung. Kalzium hat auch zentrale Aufgaben bei der Sicherung der Nervenfunktion, der Muskelkontraktion sowie der Enzym-Aktivierung. Neben Hirschen während der Geweihentwicklung haben wachsende Stücke sowie beschlagene und führende Alttiere einen erhöhten Bedarf an Kalzium und an Phosphor. Ein 5 kg schweres Geweih eines Rothirsches enthält 900 g Kalzium und 450 g Phosphor.

Natrium hat wie Magnesium und Kalium einen entscheidenden Einfluss auf die Nervenfunktionen und die Muskelkontraktion. Bei den Spurenelementen sind Kupfer, Zink, Mangan, Jod und Selen von besonderer Bedeutung. Vor allem als Bestandteile von Enzymen bzw. als Hilfsstoffe erfüllen Spurenelemente und Vitamine vielfältige Aufgaben.

Wann ist eine Ergänzung angebracht?

Da die Zufuhr von Nährstoffen über die natürliche Äsung (aber auch im angebotenen Wildfutter) schwankt und möglicherweise nicht ausreicht, bietet sich die Ergänzung durch eine vitaminisierte Mineralstoff- und Spurenelementmischung an. Besonders in bekannten Mangelgebieten (Kupfer, Mangan und Jod) wird der Einsatz von speziellen Mineralstoffmischungen empfohlen. Da die Fütterung von Rotwild eine Einschränkung hinsichtlich der freien Äsungswahl darstellt, können auch in anderen Gebieten spezielle Wirkstoffmischungen zum Einsatz kommen.

Auch unter pansensauren Bedingungen kommt es zu einer verringerten Aufnahme von Mineral- und Spurenelementen und Vitaminen. Eine wiederkäuergerechte Ration ist in diesem Zusammenhang besonders wichtig, denn fütterungsbedingte chronische Pansenübersäuerungen führen zu massiven Störungen des Mineralstoffwechsels.
Tagesbedarf g/d Kalzium Phosphor Natrium Magnesium
Kalb 40 kg 5,0 4,0 1,0 0,8
Schmaltier 70 kg 7,0 5,0 1,0 0,8
Alttier 130 kg 13,0 9,5 2,6 1,6
Tier säugend 18,5 13,5 3,6 2,1
Hirsch 130 kg 22,0 13,0 5,8 4,5
Bedarfszahlen des Rotwildes in Gramm pro Tag (aus: DEUTZ et al., 2009)

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Bei der Entwicklung des Mineralergänzers von Trophy wurden sämtliche Anforderungen an die Mineralstoff- und Spurenelementversorgung berücksichtigt. Ein Pansenstabilisator im Trophy Mineralergänzer hilft mit, das Pansenmilieu möglichst stabil zu halten. Die schmackhafte Rohstoffauswahl als „Träger“ für die Mineralstoffe sichert die Aufnahme durch das Wild. Die 3-mm-Pellets lassen sich einfach vermischen oder über die Ration verteilen. So kommt es zu keinen Rieselverlusten.

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Autor:
Ing. Christian Bendl