Zusatzstoffe bestmöglich einsetzen

Optimieren Sie Ihre Gülle und erledigen Sie die gesamte Düngung in einem Arbeitsgang. Damit steigern Sie zusätzlich die Nährstoffverwertung sowie die Qualität und Menge der Ernteprodukte.

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© Vakutec
Die Nährstoffe in der Gülle sind für die Versorgung der Pflanzen wertvoll. Die Nährstoffverluste bei der Lagerung und Ausbringung können aber erheblich sein. Mit einigen kostengünstigen Maßnahmen sind Verbesserungen leicht möglich. Die wichtigsten Grundsätze sind:
  • Möglichst viele Nährstoffe sollten erhalten bleiben.
  • Es ist auf ein ausgewogenes Nährstoffverhältnis, das gleichzeitig auf den Pflanzen- sowie den Tierbestand abgestimmt ist, zu achten.
  • Eine gute Verrottung ist sicherzustellen.
  • Die Gülle sollte man so anwenden/behandeln, dass die Nährstoffe zeitgerecht der Kultur zur Verfügung stehen.
  • Es ist immer noch in vielen Empfehlungen zu lesen, dass man die Gülle mit Wasser verdünnen soll. Bedenken Sie aber, dass jeder Kubikmeter Wasser in der Gülle Kosten verursacht und zwar exakt gleich viele wie jeder Kubikmeter Gülle (Baukosten für die Güllegrube, Mixkosten, Ausbringkosten). Zudem sinkt die Schlagkraft; die Folgekosten daraus können meist nicht beziffert werden.

Güllemax bringt mehrfachen Nutzen

Mit Güllemax behandelte Gülle ist neutralisiert und homogener, was Mischkosten spart. Durch die beschleunigte Verrottung ätzt und klebt sie nicht, wodurch der Wasserzusatz stark verringert werden kann. Außerdem sinken durch die schnelle Verrottung die Nährstoffverluste während der Lagerung. Düngen mit neutralisierter Gülle ist auch bei trockener Witterung möglich, das schont Boden und Umwelt. Zudem wird Güllemax schon im Stall angewendet. Das verringert andere Probleme wie verlegte Güllekanäle und kann die Tiergesundheit steigern.

Nährstoffverluste sind verlorenes Geld

Nährstoffverluste aus der Gülle durch Ausgasen gehen unbemerkt und ständig vonstatten. Ein wichtiger Indikator ist: Je mehr Geruchsentwicklung, desto mehr Nährstoffe gehen verloren. Bei hohen Düngerkosten bedeutet das einen realen Verlust der allzu oft unterschätzt wird. Die Kosten für die Nährstoffverluste sind nicht so einfach zu berechnen und hängen von Lagerung und Ausbringart ab. Das genetische Leistungspotenzial der Viehbestände steigt stetig weiter. Dieses Potenzial kann nur mit bestmöglichem Grundfutter genutzt werden. Intensive Bewirtschaftung mit guter Nährstoffausnutzung ermöglicht hohe Grundfuttererträge sowie -qualitäten und schont gleichzeitig die Umwelt. Maisflächen werden meist vor dem Anbau mit Gülle gedüngt. Hier ist es sinnvoll, die Wirkung des Güllestickstoffes hinauszuzögern. Mit Entec flüssig kann der Ammoniumstickstoff stabilisiert und die Umwandlung in Nitratsitckstoff hinausgezögert werden. Ammoniumstickstoff wird gegenüber Nitrat im Boden nicht so schnell verlagert oder ausgewaschen.

Im Grünland wirkt der Stickstoff oft zu schleppend. Die Zeit zwischen Gülleausbringung und Schnitt ist meist zu kurz. Vor allem beim ersten Schnitt, der am leistungsfähigsten ist, macht sich dies bemerkbar. Hier kann Gülle Gold eingesetzt werden, um Nährstoffe schnell den Pflanzen zur Verfügung zu stellen.

Nährstoffverhältnisse optimieren

Intensives genutztes Grünland leidet immer unter Schwefelmangel. Pro 7 kg Stickstoff wird ein Kilogramm Schwefel benötigt. Wird er der Gülle als Gülleschwefel zugesetzt, fallen Ausbringkosten weg. Schwefel bringt vitalere Gräser, fördert über das Grundfutter die Klauengesundheit und spart Kraftfutter ein.

Rindergülle enthält immer zu wenig Phosphor (P) im Verhältnis zu Kalium (K). Nicht nur Feldfutterbestände leiden unter P-Mangel, sondern auch die Milchkühe. Es kommt zu negativen Auswirkungen auf Brunst, Fruchtbarkeit und Energiestoffwechsel. Um das P-K-Verhältnis zu verbessern, kann Phosphor in flüssiger Form der Gülle zugegeben werden. Das spart weitere Überfahrten ein.
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Autor:
Ing. Johannes Rötzer, RWA