Oberösterreich: Waldbrandgefahr aufgrund der hohen Trockenheit

Hiegelsberger: Feuer entzünden und Rauchen im Wald ist verboten.

Linz, 13. August 2015 (aiz.info). - "Aufgrund der anhaltenden extremen Hitzeperiode und des fehlenden Regens ist in Oberösterreichs die Waldbrandgefahr derzeit extrem hoch. Daher wurden in allen Bezirken Verordnungen erlassen, die jegliches Feuerentzünden und das Rauchen im Wald und dessen Gefährdungsbereich verbieten", teilt der für Feuerwehren und Katastrophenschutz zuständige Landesrat Max Hiegelsberger mit.

"Derzeit genügt ein Funke oder ein heißer Gegenstand, um trockenes Gras, Moos oder Blätter in kurzer Zeit in Brand zu setzen. Die nachfolgend rasche Ausbreitung des Feuers aufgrund der landesweiten Trockenheit kann rasch zur Gefährdung des Waldes führen. Brennt der Forst, so ist es besonders schwierig, gefährlich und aufwendig, diese Flächen wieder zu löschen", warnt der Landesrat.

Um der Gefahr von Waldbränden vorzubeugen, haben alle Bezirkshauptmannschaften Oberösterreichs gemäß den forstgesetzlichen Bestimmungen Waldbrandverordnungen erlassen. Diese verbieten jegliches Feuerentzünden und Rauchen im Wald und in dessen Gefährdungsbereich. Dieser Bereich ist überall dort gegeben, wo die Bodendecke oder die Windverhältnisse das Übergreifen eines Feuers durch Funkenflug in den benachbarten Wald begünstigen. Übertretungen dieses Verbotes werden mit Geldstrafen bis zu 7.270 Euro oder mit einer Freiheitsstrafe bis zu vier Wochen bestraft. Die Verordnungen sind den ganzen Sommer (im Regelfall bis einschließlich Oktober) in Kraft. Teilweise gelten Ausnahmereglungen für Waldbesitzer im eigenen Forst.