Mein Naturgarten: Obstbäume werden jetzt geschnitten

Der Spätwinter ist die Zeit des Obstbaumschnitts.

Für sehr viele Hobbygärtner ist der Baumschnitt ein Rätsel. Dabei gibt es einige Schnittregeln, bei denen man mit Hausverstand nur das Richtige machen kann: Jede Baumkrone benötigt viel Luft und Licht, dadurch können Krankheiten von vornherein vermieden werden.

Tipp: „Man muss einen Hut durch die Baumkrone werfen können.“

Geschnitten wird an einem frostfreien Tag. Jeder Ast wird immer auf ein Außenauge geschnitten. Je mehr ein Baum geschnitten wird, desto stärker wächst er. Je weniger er geschnitten wird, desto schwächer wird der Austrieb sein. Daher sollen besonders stark wachsende Bäume nur mäßig geschnitten werden (vielleicht sogar eher im Sommer), schwach wachsende Bäume können aber durch einen kräftigen Rückschnitt zum Wachstum angeregt werden. Als Haupttrieb darf nur ein Leitast stehen bleiben, der Konkurrenztrieb wird entfernt. Die Seitenäste sollen alle 20 - 50 cm (je nach Baumform) in Etagen stehen bleiben.

Im Frühjahr werden die Bäume dann mit Kompost und Hornspänen oder einem anderen organischen Dünger versorgt – das reicht dann für ein ganzes Obstgartenjahr.
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© Karl Ploberger

„Mach es so!“ – „Nicht so!“ – mit mehr als 200 solcher Tipps gibt Karl Ploberger in seinem neuen Buch: „Einfach genial gärtnern“ viele neue Ideen das Gartenleben noch einfacher zu gestalten.

Karl Ploberger

Einfach genial gärtnern

BLV

ISBN978-3-8354-1076-3

Preis: Euro 20,60*

www.biogaertner.at

Autor:
Karl Ploberger