ÖKL-Merkblatt: Ziegel- und Mischmauerwerk richtig sanieren und instand halten

Den Wert alter bäuerlicher Gebäude damit erhalten.

Wien, 16. September 2016 (aiz.info). - Alte Bauernhäuser und Wirtschaftsgebäude, ehemalige Tierställe oder Presshäuser kommen für eine Weiter- oder Umnutzung als Lagerraum, Werkstatt, Verkaufs- beziehungsweise Verkostungsraum für die Direktvermarktung, für Büro, Wohnbereich oder Veranstaltungsraum in Betracht. Da sie größtenteils mit vorindustriell gefertigten Materialien errichtet wurden, besitzen sie sowohl wirtschaftlichen als auch emotionalen Wert und prägen das Ortsbild. Ist ihr Mauerwerk beschädigt oder durch Feuchtigkeit und Salze belastet, zahlt sich eine fachgerechte Sanierung aus, denn damit kann der Wert des Gebäudes erhalten werden. Der ÖKL-Arbeitskreis Landwirtschaftsbau hat sich dieses Themas angenommen und in einem neuen Merkblatt alle relevanten Informationen zur richtigen Sanierung und Instandhaltung zusammengefasst.

Inwieweit eine Sanierung sinnvoll ist und welche Schritte für die geplante Nutzung geeignet sind, muss vorab festgestellt werden. Oft können mehrere abgestimmte kleine und kostengünstige Sanierungsschritte ein aufwendiges und teures Verfahren vermeiden. Das ÖKL-Merkblatt Nr. 106 "Instandhaltung und Sanierung von Ziegel- und Mischmauerwerk" gibt dazu eine erste Orientierung über die anerkannten Sanierungsmöglichkeiten und verweist auf weiterführendes Informationsmaterial sowie entsprechende Normen und Richtlinien. In jedem Fall wird empfohlen, sich von erfahrenen Fachleuten beraten zu lassen und nur spezialisierte Firmen mit der Planung und Ausführung zu beauftragen.

Das zwölfseitige Merkblatt mit zahlreichen Abbildungen, Übersichtstabellen und Skizzen ist zum Preis von 7 Euro im ÖKL unter der Tel.-Nr. 01/5051891, per E-Mail unter office@oekl.at oder im Webshop zu bestellen.