ÖPUL: AMA informiert über Vorgangsweise bei Hagelschäden

Meldepflichten und Handlungsbedarf richten sich nach jeweiliger Kultur.

Wien, 8. Mai 2013 (aiz.info). Durch die jüngsten Unwetter ist es in Österreich regional zu Hagelschäden und Überflutungen gekommen. Die AMA erinnert im Zusammenhang mit dem Umweltprogamm ÖPUL 2007 an die Auswirkungen solcher Schäden auf die Förderungsabwicklung und an verschiedene Meldepflichten.
Gemäß Punkt 1.6.4.1 der Sonderrichtlinie ÖPUL 2007 müssen die Flächen grundsätzlich aktiv für die landwirtschaftliche Erzeugung und die Nutzung der Produktion bewirtschaftet werden. Weiters sind Mindestbewirtschaftungskriterien zu erfüllen. Diese umfassen neben dem Anbau und der Pflege von Fläche und Aufwuchs auch eine Ernte und das Verbringen des Ernteguts, sofern sie nicht durch außergewöhnliche Umwelteinflüsse verunmöglicht werden. Elementarereignisse wie Hagel, Frost, Hochwasser, Überschwemmungen und Muren werden als solche Umwelteinflüsse anerkannt, wodurch Prämien für die geschädigten Flächen gewährt werden können. Der Melde- beziehungsweise Handlungsbedarf nach einem solchen Elementarereignis richtet sich für betroffene Betriebe nach der Art und der weiteren Behandlung der Ackerkultur. Die wichtigsten Informationen dazu sind in einem Merkblatt zusammengefasst, das auf der Homepage der AMA oder auf www.aiz.info im Anschluss an diesen Beitrag heruntergeladen werden kann.

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