Düngung im Sojaanbau

Eine Stickstoffgabe ist bei Soja lediglich dann nötig, wenn deutliche Mangelerscheinungen auftreten. Allerdings sollte man die Phosphor-Versorgung und Kalium-Versorgung der Böden im Auge behalten.

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Bei der Düngung der Sojabohne ist einiges zu beachten:
  • Es erfolgt keine Stickstoff ( N)-Düngung, weil durch hohe verfügbare N-Gehalte im Boden die biologische N-Fixierung über die Rhizobien beeinträchtigt wird. Wenn jedoch die Inokulation nicht ausreichend war und ein deutlicher N-Mangel sichtbar wird, kann noch eine mineralische N-Gabe von 60 kg (mittlere Ertragslage bis 2,5 t/ha) bis 85 kg (sehr hohe Ertragslage über 3,5 t/ha) erfolgen.
  • Bei ausreichenden Nährstoffgehalten von Phosphor und Kalium in der Stufe C (P-CAL zwischen 47 und 90 mg/kg und K-CAL auf mittleren Böden zwischen 113 und 177) wird bei mittlerer Ertragslage zur Aufrechterhaltung dieser Versorgungsstufe eine P2O5-Gabe von 55 kg/ha und eine K2O-Gabe von 50 kg/ha empfohlen. Bei hoher Ertragslage (über 2,5 t/ha) sind diese Mengen um etwa 10 kg/ ha zu erhöhen. Bei diesen Angaben ist bereits die Nährstoffrück- lieferung durch das Stroh berücksichtigt und die Menge entsprechend vermindert.
  • Der pH-Wert des Bodens sollte sich im optimalen Bereich befinden, also auf leichten Böden mindestens bei 5,5, auf mittleren mindestens bei 6,0 und auf schweren Böden bei 6,5.

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Autor:
Georg Dersch, AGES, Institut für Nachhaltige Pflanzenproduktion