Abwehrkräfte der Pflanzen stärken

Wer seine Abwehrkräfte stärkt und sich bewusst ernährt, ist weniger krankheitsanfällig. Dieses Wissen machen wir uns nun bei Pflanzen zunutze – so kann der Garten natürlicher bewirtschaftet werden.

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Lohnende Mischkultur im Bauerngarten. © RWA
Im Bauerngarten sind meistens neben den Salatpflanzen auch die Stecklinge vom Thymian, denn Thymian und Raupen vertragen sich nicht. Am Salat knabberte auch nie die Raupe der Gemüseeule. Die Gemüseeule ist übrigens kein Greifvogel, sondern ein Schmetterling. Seine Raupe ist sehr gefräßig und kann ganze Salatfelder plündern.

Wer nicht die Muße hat den Thymian zu kultivieren, der hat 2 Möglichkeiten, auf natürliche Art und Weise seine Pflanzen zu stärken. Entweder wählt man die Pflanzenstärkung zum Sprühen mit Thymian und Wacholder oder man entscheidet sich für die Pflanzenstärkung zum Streuen. Diese ist mit Kalk und Kräuterextrakten angereichert.

Effektive Mikroorganismen

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© Immergrün
Bei der Pflanzenstärkung sollte kontinuierlich gearbeitet werden. Die Pflanzen wollen alle 2 Wochen mit den stärkenden Produkten versorgt werden. Bei Effektiven Mikroorganismen ist es noch häufiger. Bei jedem Gießen kommt ein Schuss EM Aktiv in die Gießkanne – Gärtner, die es mit der Dosierung genauer nehmen, sagen 2 Verschlusskappen (10 ml) auf 10 l Wasser.

Damit die Effektiven Mikroorganismen ausreichend Nahrung haben, wird dem Boden alle 2 Wochen Terrafert hinzugefügt. Alle Pflanzen, die gegenüber Schädlingen empfindlich sind, bekommen alle 1 – 2 Wochen eine Ladung vom MK 5. Die Zahl „5“ MK 5 steht für die Inhaltsstoffe:
  • Hefebakterien,
  • Michsäurebakterien,
  • Photosynthesebakterien,
  • Chili und
  • Knoblauch

Effektive Mikroorganismen aus unserem Sortiment

Brennnesseljauche nützt mehrfach

Urgesteinsmehl[1490795071236184.jpg]
© Immergrün
Effektive Mikroorganismen sind für die Pflanzen ideal, das wissen wir und das hat sich auch bereits herumgesprochen. Dennoch ist es sinnvoll, die Pflanzen zusätzlich zu stärken; etwa mit Brennnesseln. Viele Hausgärtner setzen die Jauche selbst an. Wer das ein Mal gemacht hat, weiß: Hier entwickelt sich Geruch und dieser Geruch ist nicht der beste. Urgesteinsmehl hat eine geruchshemmende Wirkung, es kann also der Jauche beigemengt werden. Brennnessel haben eine düngende Wirkung und können zusätzlich vorbeugend gegen Läuse wirken.

Auch ideal zur Stärkung von Pflanzen: Schachtelhalm. Er enthält Kieselsäure, macht die Zellwände stärker und lässt Pilzsporen nicht so leicht ins Blatt eindringen – bestens geeignet für Rosen, Tomaten, Malven, Gurken, …

Brennnesseljauche ansetzen

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Brennnesseljauche ansetzen © RWA
Brennnesseljauche kann selbst angesetzt werden:
  • 1 kg frische Brennnesseln in ca. 10 cm lange Stücke schneiden und mit
  • 10 l Wasser ansetzen.
In der Sonne erfolgt die Gärung rascher. Regelmäßig umrühren. Wenn nach 2 – 3 Wochen keine Bläschen aufsteigen, ist die Gärung abgeschlossen. Gegen den Geruch wird Urgesteinsmehl beigemengt. Die Jauche wird 1:10 verdünnt und als Dünger verwendet.

Viel einfacher als selbst ansetzen: Das neue Brennnesselspray von Immergrün.

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Autor:
Mag. (FH) Johanna Jeitler, MSc, RWA