Meistertipp: "Pickerl"-Begutachtung

In Österreich ist bei Zugmaschinen, selbst fahrenden Arbeitsmaschinen und Anhängern eine periodische "Pickerl-Überprüfung" notwendig.

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Franz Moser Gramatneusiedl © RWA
Melden Sie Ihre Fahrzeuge rechtzeitig zum "Pickerl“ in Ihrer Lagerhaus Fachwerkstätte an. Bei Fahrzeugen mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von über 3.500 kg ist der Typenschein mitzubringen. Bei Aufbauten wie Frontladerkonsolen oder einer Fronthydraulik ist die Hersteller- und Einbaugenehmigung notwendig.

Begutachtungsstellen und Prüfer werden von der Landesregierung dazu ermächtigt Überprüfungen durchführen zu dürfen. Neben verpflichtenden Weiterbildungskursen setzen die Lagerhaus Fachwerkstätten auch auf freiwillige Qualitätssicherungsmaßnahmen,  zusätzliche Schulungen und interne Revisionen.

"Pickerl-Überprüfung" für landwirtschaftliche Fahrzeuge:

  • Zugmaschinen (mit mehr als 25 km/h)
  • Selbst fahrenden Arbeitsmaschinen über 30 km/h
  • Anhänger (mit denen 25 km/h überschritten werden darf)

Bei der Begutachtung werden folgende Punkte überprüft:

  • Beleuchtungs- und Warneinrichtungen
  • Sicherheitseinrichtungen
  • Fahrwerk
  • Fahrgestell und Karosserie
  • Reifen und Räder
  • Motor und Bremsen

Das gehört in Ihr Fahrzeug:

  • Pannendreieck
  • Verbandszeug (Ablaufdatum!)
  • Warnweste
Den Termin für die nächste Überprüfung sehen Sie auf der Überprüfungsplakette. Mit der Prüfplakette und dem Eintrag ins Serviceheft bestätigt Ihre Lagerhaus Fachwerkstätte die Durchführung der Arbeiten an Ihrer Zug- und Arbeitsmaschine oder Ihrem Anhänger.
Autor:
Franz Moser, Gramatneusiedl