Anlage einer neuen Rasenfläche

Schritt für Schritt zu einem schönen Rasen - von der Bodenvorbereitung über die Aussaat bis zu den ersten Pflegemaßnahmen: Darauf sollten Sie bei der Neuanlage einer Rasenfläche achten.

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Boden vorbereiten

Bevor mit der Rasensaat begonnen wird, sollte der Boden spatentief umgegraben werden. Bei verdichtetem Unterboden (z.B. nach Befahren mit Baumaschinen) wird eine Tiefenlockerung durchgeführt. Dafür sind meist Maschinen notwendig. Vorhandene Vegetation, Baureste, Steine oder größere Wurzelstücke sind zu beseitigten. Alter Rasen kann eingefräst oder (mit einem Solenschäler) abgetragen werden.

Zu sandige Böden sollten mit Humus angereichert, zu schwere Böden (tonig oder lehmig) durch Sandbeigaben luft- und wasserdurchlässiger werden. Jede Art von Staunässe ist zu vermeiden, eventuell ist eine Drainage notwendig. Liegt der pH-Wert unter 5,5, wird Gartendüngekalk zugegeben. Anschließend die Fläche einebnen (Rechen) und den Boden leicht anwalzen. Am besten bleibt der Boden so über den Winter liegen, oder man lässt ihn 2–3 Wochen ruhen.

 

Im Frühjahr oder kurz vor dem geplanten Saattermin den Boden mit dem Kultivator flach aufreißen. Danach die Fläche mit dem Rechen einebnen. Vorsicht: Jede kleine Erhebung wird später beim Mähen zu einer Kahlstelle.

Rasenaussaat: Zeitpunkt und Durchführung

Wählen Sie eine Rasenmischung, die den Standort- und Klimafaktoren sowie der gewünschten Nutzung Ihrer Rasenfläche entspricht. Ende März bis Mitte Juni (Bodentemperatur zumindest 10° C) und Mitte August bis Anfang Oktober sind die günstigsten Zeitpunkte für die Aussaat. Vermieden werden sollte der Hochsommer.

 

Vor der Aussaat empfiehlt sich das Ausbringen von Rasenstartdünger (leicht in die obere Bodenschicht einharken). Die Aussaat erfolgt am besten mit einem Streuwagen. Die Einstellungen der gängigsten Streuwagen-Modelle sind auf den Packungen angegeben.

Tipp: Man kann die Einstellung beim Streuwagen selbst herausfinden: Man legt 1 m2 Packpapier am Boden aus und probiert so lange die Einstellungsmöglichkeiten, bis man die richtige Einstellung gefunden hat, bei der z.B. 30 g/m² ausgebracht werden.

 

Rasengräser sind Lichtkeimer und sollten mit Rasenerde oder Torf (ca. 0,5 cm) bedeckt werden, um nach der Keimung nicht auszutrocknen. Danach wird die Fläche mit einer Walze geglättet. Das verbessert den Bodenkontakt der Samen. Zu guter Letzt wird das Saatgut kräftig angegossen und von nun an ständig feucht gehalten.

Erste Pflege: Rasenmähen ab 7–10 cm Halmhöhe

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Hat die Keimung begonnen, darf der Boden nicht mehr austrocknen.

Der erste Schnitt erfolgt bei einer Halmhöhe von 7–10 cm bei bedecktem Himmel.

Die Schnitthöhe beim ersten Mähen sollte 5 cm, später immer 3,5–5 cm betragen. Dabei ist es wichtig, dass die Messer scharf sind.

Falls anfangs das Unkraut schneller wächst als der Rasen, ist dies kein Problem, da das Unkraut wieder verschwindet, wenn regelmäßig gemäht wird.

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