Rehfutter: Wann und was Sie füttern sollten

Aufgrund der Verschiedenheit der Reviere gibt es kein Patentrezept für die Rehwildfütterung. Für eine ausgeglichene Wildernährung ist das Wissen um den Bedarf des Wildes entscheidend.

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© Garant
Bedenken Sie bei der Rehfutter-Wahl: Der Nährstoffbedarf des Rehwildes ist im Vergleich zu anderen Schalenwildarten relativ hoch, was vor allem auf seine geringere Körpergröße zurückzuführen ist.
Nach einer allgemein gültigen physiologischen Regel haben nämlich kleinere Tiere im Vergleich zu größeren auf die Gewichtseinheit bezogen einen höheren Energie-Grundumsatz, da dieser sich nicht nach dem Körpergewicht, sondern nach der sogenannten metabolischen Körpergröße (3/4 Potenz der Körpermasse) richtet. Daher beträgt der Energiebedarf eines Rehes mit 20 kg Körpergewicht nicht 10, sondern etwa 18 % des Bedarfes eines 200 kg schweren Hirsches.

Aufbau von Fettreserven in der Feistzeit

Große Bedeutung für den Energiehaushalt des Rehwildes im Winter hat die Bildung von Fettreserven in den Herbstmonaten (Feistzeit). Während dieser Zeit wird die mit der Äsung im Überschuss aufgenommene Energie verstärkt im Fettgewebe gespeichert. Daher ist eine rechtzeitige Versorgung des Rehwildes mit Wildfutter ab September unumgänglich.
Das vorwiegend aus Triglyceriden bestehende Körperfett stellt eine sehr energiereiche Verbindung dar, und, was besonders wichtig ist, diese Energie kann bei Bedarf sehr schnell mobilisiert werden. Der Auf- und Abbau des Fettdepots wird hormonell gesteuert, und seine Menge ist in erster Linie von der Höhe und Qualität des Wildfutter- und Äsungsangebotes sowie der energetischen Bilanz und dem Gesundheitszustand der Tiere während der Aufbauphase abhängig.
Eine ausgewogene Äsungsergänzung muss dem natürlichen Bedarf der Wildwiederkäuer entsprechen und, wie die Bezeichnung schon sagt, die natürliche Äsung richtig ergänzen.

Aus unserem Rot- und Rehwildfutter-Sortiment

Rehfutter-Empfehlung:

Für das Rehwild heißt das:

Kleiner Helfer zur Grundfutterbewertung

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© RWA
Reines Grasheu nimmt Rehwild nur ungern auf. Feines Heu mit einem hohen Anteil an Kräutern oder gutes Luzerne- bzw. Kleeheu wird bevorzugt. Der zweite oder dritte Schnitt (Grummet), der einen großen Anteil an Kräutern besitzt, wird vom Rehwild am besten angenommen.

Grundvoraussetzung ist jedoch eine optimale Qualität des angebotenen Grundfutters. Ein kleiner Helfer zur Bewertung von Heu, Grassilage und Maissilage basierend auf der ÖAG Bewertungstabelle ist von Trophy Wildfutter erhältlich. Dieser Helfer ermöglicht jedem Jäger sein im Revier eingesetztes Grundfutter aufgrund einfacher Bewertungsschlüssel in unterschiedliche Qualitäten einzuteilen.

Risiken durch eine zu rasche Futterumstellung

Bei Rehen, wie auch bei anderen Wiederkäuern, muss jede Nahrungsumstellung langsam und kontinuierlich erfolgen (mindestens 14 Tage, besser 3 Wochen), damit sich die Pansenbakterien an die neue Nahrungszusammensetzung anpassen können. Verdauungsstörungen, die häufig erwähnten Durchfälle und in vielen Fällen der Tod der Tiere, sind die Folgen einer zu schnellen Futterumstellung.

Trophy Äsungsergänzung für vitales Rehwild

Der Einsatz von optimalem Grundfutter und Trophy Äsungsergänzung verbessert Kondition, Vitalität und Trophäen des Rehwildes.

Exklusiv im Lagerhaus

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Mehr Fachinformationen zur Rehfutter-Auswahl finden Sie auf der Homepage von Trophy Wildfutter.

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Autor:
Ing. Christian Bendl, Garant-Produktmanager