Rübenbauern verweisen auf hohe Qualität ihrer Produkte

GVO-Freiheit nur bei heimischen Rüben gewährleistet.

Wien, 22. Mai 2015 (aiz.info). - Mit Tafeln auf ihren Feldern weisen die österreichischen Rübenbauern derzeit wieder auf die hohe Qualität und gentechnikfreie Produktion dieser Feldfrucht hin. Die Aufschrift "Unsere Zuckerrüben für Österreich" zeigt auf, dass diese nach den strengen heimischen Vorschriften, schonend und unter sparsamstem Einsatz von Produktionsmitteln erzeugt werden. Zusätzlich sind sie gentechnikfrei. Während Europa den Bedarf nicht mehr selbst decken kann, liefern die österreichischen Landwirte eine ausreichende Menge an Zuckerrüben, um im Inland die Versorgung mit hochwertigem Zucker sicher zu stellen.

"Konsumenten und Weiterverarbeiter, die sicher sein wollen, die beste österreichische Qualität zu kaufen, sollten zur Marke 'Wiener Zucker' greifen. Nur sie garantiert den hochwertigen, gentechnikfreien heimischen Zucker", empfiehlt Ernst Karpfinger, Präsident der Interessenvertretung "Die Rübenbauern". Große Handelsketten hätten damit begonnen, bei den Eigenmarken ausländischen Zucker abzufüllen, auch die Packungen würden keine Herkunftsbezeichnung ausweisen, weil dies gesetzlich nicht vorgeschrieben sei, informiert Karpfinger. Sicher GVO-frei und hochwertig sowie heimisch würden nur österreichische Landwirte liefern. "Wir setzen alle Anstrengungen, um ein Produkt zu liefern, das hohe Qualität beinhaltet und umweltbewusst, ohne Einsatz von Gentechnik angebaut wird. Mit dem Griff zum 'Wiener Zucker' und damit zur heimischen Ware können die Verbraucher diese Bemühungen unterstützen", wirbt Karpfinger für Konsumpatriotismus.

Die Umweltleistung der Zuckerrüben ist nicht ohne

Auch hinsichtlich der Umweltleistung können die Rübenbauern auf ihre Zuckerrüben stolz sein, denn diese wandeln CO2 in Sauerstoff um. Ein Rübenfeld produziert dabei mehr als drei Mal so viel Sauerstoff wie ein gleich großer Wald. Damit verbessert die Rübenproduktion die Luftqualität in Österreich nachhaltig. Ihr Anbau trägt in der Fruchtfolge maßgeblich dazu bei, die Böden auch für andere Kulturen ertragreich zu halten.