Ruhige Fleischnachfrage am EU-Schlachtrindermarkt

Österreich: Preise für Stiere und Ochsen nochmals leicht gesenkt.

Wien, 9. Februar 2016 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt wird in der Faschingswoche generell von einer ruhigen Rindfleischnachfrage berichtet. Die Angebotssituation ist regional uneinheitlich. Bei Jungstieren tendieren die Preise stabil bis nochmals leicht rückläufig. Bei Schlachtkühen wird weitestgehend von einem knappen Angebot gesprochen, die Notierungen sind fest bis leicht steigend.

In Österreich ist die Nachfrage nach Jungstieren in der Faschingswoche verhalten, das Angebot ist leicht rückläufig, berichtete die Rinderbörse. Die Preise für Jungstiere und Ochsen wurden nochmals leicht nach unten korrigiert. Bei Schlachtkühen fällt das Angebot geringer aus. Die Schlachthofwirtschaft berichtet von einer schwierigen Lage in der Fleischvermarktung, die Notierungen für Schlachtkühe und Kalbinnen sind unverändert. Bei Schlachtkälbern herrscht ein leichter Angebotsdruck, die Preise sind stabil.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen geringeren Basispreis von 3,61 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Bei Kalbinnen bleibt die Notierung mit 3,17 Euro unverändert, gleiches gilt für Kühe mit 2,23 Euro. Auch der Schlachtkälberpreis wird mit 5,65 Euro fortgeschrieben. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.