Saatfertige Sojabohnen

Die Saat bietet Sojabohnen „saatfertig“ an. Das bedeutet, dass das Saatgut mit einer fix fertigen Rizobien-Inokulierung versehen ist. Das spart Zeit und sichert den Ertrag.

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Optimale Pflanzenbestände durch die verstärkte Ausbildung von Knöllchenbakterien © RWA
Damit die ausgesäten Sojabohnen einen optimalen Start und eine schnelle Jugendentwicklung nutzen können, ist es notwendig, das Sojabohnensaatgut vor der Aussaat zu behandeln (Inokulation). Nur eine rasche Jugendentwicklung sichert die Basis für ertragreiche, homogene und gleichzeitig abreifende Pflanzenbestände. Die Saat bietet deshalb ihre Sorten „saatfertig“ an.
Neben dem Rhizobium ist Die Saat-Sojabohnensaatgut auch noch mit einem so genannten „Bodenbakterium Aktivator“ ausgestattet. Dieser Aktivator fördert und intensiviert zusätzlich die Bildung von Knöllchenbakterien an den Wurzeln der Sojabohne.
Vorteile der Die Saat „saatfertig“ Technologie:
  • optimale Fließfähigkeit des Saatguts
  • bessere Jugendentwicklung
  • Pflanzenbestände schließen früher
  • früherer und besserer Kornansatz
  • verbesserte Knöllchenbildung (Bindung und Nutzung von Stickstoff aus der Luft)
  • Aktivator verstärkt die Knöllchenbildung an den Wurzeln (Nutzung von Boden- bakterien)
  • gleichmäßigere Abreife
  • höhere Erträge
  • geringe Ernteverluste durch optimale einheitliche Pflanzenbestände
  • international erprobte Anwendung.

Funktion Stickstoff bindender Bakterien

Die Infizierung der Wirtspflanzen erfolgt an der jungen Wurzel, deren Rindenzellen durch die eingedrungenen Knöllchenbakterien zu lebhafter Teilung veranlasst werden. Dabei bilden sich die Knöllchen, in denen sich die Knöllchenbakterien zunächst auf Kosten der Wirtspflanze mit Kohlenhydraten und Wirkstoffen versorgen. Die notwendigen Stickstoffverbindungen werden durch Luftstickstoff gewonnen (z.B. 1 ha Sojabohnen bindet 50–150 kg Luftstickstoff).
Später verändert sich das Zusammenleben zwischen der Wirtspflanze und den Knöllchenbakterien zu einem Parasitismus seitens der Wirtspflanze. Die Knöllchenbakterien werden von der Wirtspflanze verdaut, und der von ihnen gebundene Stickstoff wird verbraucht. Ein Hektar Sojabohnenfläche hinterlässt der Folgekultur rund 40–60 kg wertvollen Stickstoff.
In Zeiten der höheren Betriebsmittelpreise ist die natürliche Nutzung von Luftstickstoff zur optimalen Ernährung der Pflanzen und Ertragssicherung ein wesentlicher Vorteil.

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