Biodiversitätsflächen auf Äckern

Die neuen Biodiversitätsmischungen der Marke AckerGrün wurden entwickelt, um die Anforderungen des ÖPUL 2015 bestens abzudecken. Hier finden Sie Empfehlungen unserer Saatgut-Fachleute für Biodiversitätsflächen.

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© RWA
Bei Biodiversitätsflächen auf Ackerflächen sollten Sie auf Folgendes achten:
  • Eine Neuansaat oder Einsaat einer geeigneten Saatgutmischung mit mindestens 4 insektenblütigen Mischungspartnern (Bestäubung erfolgt durch Insekten) muss bis 15. Mai des Kalenderjahres erfolgen.
  • Ein Umbruch der Fläche darf frühestens am 15. September des 2. Jahres durchgeführt werden.
Geeignete insektenblütige Mischpartner sind etwa Buchweizen, Esparsette, Fenchel, Kleearten, Luzerne, Koriander, Kresse, Linse, Ölrettich, Phazelia, Ringelblume, Schwarzkümmel, Senf, Sonnenblume, Wilde Malve, … aber keine Gräser!

Weitere Regelungen und Bestimmungen bezüglich Mahd, Pflanzenschutz, Düngung usw. entnehmen Sie bitte dem Merkblatt ÖPUL 2015 (Stand März 2015) auf www.ama.at.

Biodiversitätsflächen sollen eine positive Auswirkung auf die Artenvielfalt haben. Diese und alle anderen Anforderungen des ÖPUL 2015 erfüllen die 4 Biodiversitätsmischungen unter der Marke AckerGrün. Bei einer entsprechenden Bestandesführung sind alle 4 AckerGrün-Biodiversitätsmischungen mehrjährig und können in allen Lagen zum Einsatz kommen.
  • AckerGrün-Biodiversitätsmischung Spezial Pluss: Diese Saatgutmischung aus 17 insektenblütigen Kulturarten wurde in Zusammenarbeit mit dem Jagdverband und DI Paul Weiss nach fachlichen Kriterien erstellt.
  • AckerGrün-Biodiversitätsmischungen BlütenPluss und BiodiversitätsPluss: Diese Mischungen bringen der Umwelt Artenvielfalt und erlauben dem Landwirt eine Flächen-Nutzung.
  • AckerGrün-Biodiversitätsmischung BioUntersaatPluss: Zusammengesetzt aus 4 überjährigen insektenblütigen Leguminosen ist diese Saatgutmischung als Stickstoff-Fixierer, Erosionsschutz uvm. in Bioflächen geeignet (100 % Biokomponenten). Sollte diese Saatgutmischung nicht als Untersaat verwendet werden, ist eine Aussaatstärke von 20 kg/ha zu empfehlen.

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Autor:
DI Dr. Marianne Hietz, RWA-Produktmanagement Sämereien