Saatgut für Wiesen, Weiden und Feldfutter

Die gut auf den Boden und auf den Verwendungszweck abgestimmten ÖAG-Mischungen bestehen aus ausgewählten und im Inland geprüften Sorten bei den Gräsern und Kleearten.

Nur die besten, ausdauerndsten und im Blattanteil hochstehenden Sorten werden in ÖAG-Mischungen eingemischt. Von in Europa rund 1600 Sorten sind bei ÖAG nur rund 50 dafür konkret zugelassen. Saatgut dieser Sorten hat eine um rund 10 % höhere Keimfähigkeit als dies bei anderen Mischungen vorgesehen ist. Ebenso ist die Reinheit der ÖAG-Sorten höher. Entscheidend allerdings ist, dass ÖAG-Saatgutmischungen ampferfrei sind. Die Komponenten (Sorten) und die fertige Mischung werden sorfältig  überprüft und auf Ampfer untersucht  (siehe ÖAG-Homepage „Handbuch“; www.oeag-gruenland.at).
Die ÖAG-Saatgutmischungen beinhalten die besten Sorten mit der höchsten Keimfähigkeit, Reinheit und ohne Ampferbesatz. Die Sorten wurden überwiegend in Gumpenstein gezüchtet und großteils bei Landwirten in Österreich vermehrt (siehe ÖAG-Homepage „ÖAG-Saatgutmischungen“).

Preis und Leistungen vergleichen

Die ausgewählten hochqualitativen Sorten sind in der Saatgutproduktion oft teurer, da die blattreichen Typen (als Futter gewünscht) in der Regel weniger Fruchtstände haben und pro Hektar daher geringere Saatguterträge liefern. Die Kontrollen und der Anbau der Vermehrungen in Österreich machen das Saatgut etwas teurer.
Die Vermehrer bekommen einen fairen Preis, der „unabhängig“ vom Weltmarktpreis ist. So ist gewährleistet, dass wir in Österreich eine kontinuierliche bodenständige Vermehrung beim Grünlandsaatgut haben. Vom Ausland können gewisse Sorten wesentlich billiger importiert werden. Die Anbauempfehlungen in der Saatstärke pro Hektar liegen beim qualitativen ÖAG-Saatgut von 22 (Feldfuttermischungen) bis 26 kg (Dauerwiesen). Andere Saatgutanbieter liegen hier bei 30 - 40 kg/ha.
In Exaktversuchen wurden die Erträge und Qualitäten von herkömmlichen Mischungen mit ÖAG-Qualitätsmischungen verglichen. Die ÖAG-Qualitätsmischungen haben bereits im ersten Anbaujahr, aber spätestens im ersten Hauptnutzungsjahr, die höheren Saatgutkosten durch bessere Erträge und Qualitäten übertroffen. Außerdem sollten die Saatgutkosten bei 25 kg/ha (ÖAG) mit 30 kg bzw. 35 kg/ha gegenübergestellt werden.

Rechenbeispiel für Saatgutkosten pro Hektar:

25 kg/ha (ÖAG) x € 5,30/kg = € 132,50
30 kg/ha (Saatgut Österreich) x € 4,20/kg = € 126,00
35 kg/ha (Billigsaatgut) x € 3,80/kg = € 133,00

Es sind hier kaum Unterschiede in den Saatgutkosten pro Hektar.
Entscheidend für den Grünlandbauern ist, dass die hochqualitativ abgestimmten Saatgutmischungen besser anwachsen, bessere Bestände, Erträge und Futterqualitäten unmittelbar und vor allem langfristig bringen. Das ÖAG-Saatgut trägt zur Ampferproblematik nicht bei, sondern versucht durch rasches Schließen der Grasnarbe und durch Ampferfreiheit schöne und vitale Pflanzenbestände entstehen zu lassen.

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Autor:
Univ.-Doz. Dr. Karl Buchgraber (ÖAG-Geschäftsführer)