Erfolgsfaktoren für die Winterweizenernte

Auch dieses Jahr bietet Die Saat im wichtigsten Getreidesegment ein vielfältiges Angebot, das auf alle Anforderungen einzugehen weiß.

Unser Qualitätsweizengebiet zeichnet sich durch sehr große Jahresunterschiede aus – nichts zeigt das besser als die Jahre 2016 mit sehr hohen Erträgen und 2017 mit zu trockenen und stressigen Bedingungen. Toleranz gegenüber Gelbrost, Frost und Trockenheit sind damit leistungsbestimmende Eigenschaften einer verlässlichen Qualitätsweizensorte.

Bernstein: Die Qualitäts-Leitsorte

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Winterweizen Bernstein © RWA
Bernstein bringt unter all diesen Bedingungen überdurchschnittliche Erträge. Zugleich erreicht die Sorte sehr hohe Proteingehalte und stabile Hektolitergewichte. 2017 hat die AGES Bernstein aufgrund der guten inneren Qualitäten und der hohen Proteingehalte in Backqualität Gruppe 8 aufgestuft. Durch die Kombination von höchsten Erträgen und hohen Proteingehalten ist sie die stickstoffeffizienteste Sorte (AGES Bestnote 21). Damit bietet Bernstein in der Vegetationszeit das, was Qualitätsweizenbetriebe unter den gegenwärtigen Marktbedingungen auch von ihrem Vermarktungspartner erwarten: Effizienz und Verlässlichkeit. Dieser Qualitätsweizen ist für frühe bis späte Saaten geeignet. Er passt sehr gut auf mittlere bis sehr gute Standorte (sehr gute Standfestigkeit) und ist gegenüber wesentlichen Krankheiten im Trockengebiet sehr gut tolerant.

Emilio: Räumt früh das Feld

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Winterweizen Emilio © RWA
Emilio ist frühreifer und verlängert damit das Erntefenster. Als Einzelährentyp bringt er auch bei kurzen oder trockenen Frühjahrsbedingungen ausreichend Kornanlagen für hohe Erträge. Das sehr hohe Hektolitergewicht zeigt, dass die Sorte auch auf schwierigen Böden und unter trockenen, heißen Bedingungen gut einkörnt. Die gute Winterhärte rundet sein Profil ab. Emilio eignet sich damit besonders für:
  • Alle Standorte im Trockengebiet.
  • Späte Saaten.
  • Leichte Standorte, die eine frühe und stresstolerante Kornfüllung erfordern.

Energo: Praxisbewährt & standfest

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Winterweizen Energo © RWA
Energo ist eine sehr beliebte Sorte, die sowohl auf guten wie auch schlechteren Standorten verlässliche, hohe Erträge bringt. Sein hohes Ertragsvermögen beruht auf:
  • Frühes Ährenschieben bei mittlerer Reife.
  • Hohes Korngewicht.
  • Gute Toleranz gegenüber Gelbrost und Fusarium.

Mehrjährige Ertragsgrafik AGES mit Protein

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© AGES
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© AGES

Lennox: Der flexible Qualitätsweizen

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Winterweizen Lennox © RWA
Für gute Böden und späte Aussaat empfehlen wir den sehr standfesten Wechselweizen Lennox. Lennox kann auch bis ins Frühjahr gesät werden, das ist oft sinnvoller, als den Weizen bei sehr schlechten Bedingungen noch in den Boden zu schmieren. Die Sorte Lennox ist die perfekte Alternative für Betriebe in Übergangslagen, die auf maximalen Weizenanbau in ihrem Betrieb setzen.

Mahlweizen

Mahlweizenerträge aus nicht fungizidbehandelten Versuchen werden von Praktikern oft kritisch gesehen. Zur Beurteilung der Sorten dienen daher in erster Linie Erträge aus fungizidbehandelten Versuchen.

Spontan: Hoher Proteingehalt

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Winterweizen Spontan © RWA
Spontan bringt in behandelten AGES-Versuchen ausgesprochen hohe Erträge. Die Praxis hat das in den letzten Jahren bestätigt.

Ergebnisse aus nicht behandelten Versuchen geben aber Aufschluss über die Ertragsstabilität einer Sorte. Auch hier hat Spontan einiges zu bieten:
  • Sehr hohes Hektolitergewicht – durch die frühe und sehr stabile Kornfüllung.
  • Sehr gute Toleranzen, insbesondere bei den „heißen Eisen“ für Weizen – Gelbrost, Septoria tritici und Fusarium.
  • Ausgesprochen gute Standfestigkeit.
Zusätzlich bringt Spontan auch bei hohen Erträgen sehr hohe Proteingehalte – das sichert außerdem bei hohen Ertragszielen die Bezahlung der Mahlweizenqualität. Die Experten von Die Saat empfehlen Spontan für alle Standorte und für normale bis mittelspäte Saattermine. Für noch spätere Saaten eignen sich auch:
  • Findus – sehr winterharte Mahlweizensorte, die auch in rauen Lagen gute Leistungen bringt.
  • Estivus – sehr standfester, fusariumtoleranter Mahlweizen auch für den Anbau nach Mais.
  • JB Asano – spätsaattoleranter Einzelährentyp.

Neue Mahlweizen in Entwicklung

Beryll glänzt mit tollen Vorteilen:
  • Sehr hohe Erträge auf guten Standorten.
  • Ausgesprochen standfest.
  • Sehr hoher Proteingehalt (sehr hohe Stickstoffeffizienz, AGES Note 11).
Apostel ist ein sehr ertragreicher Mahlweizen mit sehr guter Fusariumtoleranz. Er erreicht durch etwas höhere Bestandesdichten und ein großes Korn überaus hohe Erträge. Hohe Protein- und eine ausgezeichnete Fallzahlstablität sichern die Qualität ab.

Futterweizen

Ein Futterweizen muss hohe Erträge erzielen und diese auch verlässlich bringen. Eine sehr gute Standfestigkeit und eine gewisse Saatzeittoleranz sind dafür Voraussetzung. Die Ansprüche an die Qualität sind geringer – deshalb halten sich erfolgreiche Futterweizensorten auch länger am Markt.

Ertragssieger Hewitt

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Winterweizen Hewitt © RWA
Hewitt ist nach wie vor eine unübertroffene Futterweizensorte, wenn es um Ertragsvermögen, -stabilität und Standfestigkeit geht. Die Saat empfiehlt diese Ausnahmesorte weiter als Hauptsorte in der Futtergetreideproduktion für alle Standorte und auch spätere Saattermine. Weizenprofis nutzen die gute Bestockung und den hohen Einzelährenertrag auch für niedrigere Saatstärken (280 bis 300 Körner unter günstigen Bedingungen).

Sofolk CS: Für die frühe Reife

Für Standorte, wo Frühreife und Grannenweizen gefragt sind, bieten wir den begrannten Bestandesdichtetyp Sofolk CS an. Auf trockeneren Übergangsstandorten und bei früher bis mittlerer Saatzeit kann Sofolk CS sein Ertragspotenzial voll ausschöpfen.

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