Schnecken rechtzeitig bekämpfen

Die Schnecken sind nach wie vor die größten Schädlinge im Garten. Vor allem die spanische Wegschnecke vermehrt sich in unserem Klima extrem und legt pro Jahr zwischen 200 und 400 Eier.

Neben dem naturnahen Gestalten – Unterschlupf für Igel, Kröten und Laufkäfer – gilt das Absammeln von Schnecken als wichtigste Maßnahme.

Schneckenkorn im Frühjahr ausstreuen

Damit die Belastung der Schnecken generell gesenkt wird, hat sich das rechtzeitige Ausstreuen von umweltfreundlichem Schneckenkorn bewährt. „Ferramol“ von Neudorf und „Plantamol“ von Immergrün bestehen aus Kleie und Eisen-III-Phosphat, ein Stoff, der auch in der Natur vorkommt.

Streut man es breitwürfig vor Regen, bei Regen oder gießt das ausgestreute Korn an, dann werden die Schnecken angelockt, sie knabbern an dem Korn, bekommen quasi eine Magenverstimmung, stellen die Nahrungsaufnahme unmittelbar danach ein, ziehen sich in die Erdritzen zurück und gehen dort zugrunde.

Es gibt keine Schleimspuren und keine Schneckenkadaver. Wichtig ist es, das Korn möglichst zeitig und über den ganzen Garten verteilt im Frühjahr auszubringen, denn dann ist das Nahrungsangebot für die schleimigen Tierchen noch geringer und man senkt die Population deutlich.
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© Karl Ploberger
Text und Bilder entnommen aus:

Karl Ploberger
Erste Hilfe im Garten für intelligente Faule
ISBN 978-3-8404-7501-6
19,90
Euro

www.biogaertner.at
Autor:
Karl Ploberger