Schweinemarkt im Inland und der EU ausgewogen

Derzeit gibt es kaum Bewegung bei den Notierungen für Mastschweine und Zuchten.

Wien, 1. September 2017 (aiz.info). - Der Schweinemarkt in Österreich und in der EU stelle sich insgesamt ausgewogen dar, berichtet die Schweinebörse. In Österreich seien schlachtreife Schweine nach wie vor gesucht geblieben. Am Fleischmarkt habe die Nachfrage nach Grillfleisch wie Karree und Schopf spürbar nachgelassen. Dementgegen sei von Impulsen im Geschäft mit Verarbeitungsfleisch wie Schultern und Bäuchen berichtet worden. Letztlich habe die Schweinebörse die Notierungen zum achten Mal in Folge auf Vorwochenniveau fixiert. Das heißt: 1,71 Euro/kg für Mastschweine und 1,44 Euro/kg für Zuchten. Für Ferkeln bleibt die Notierung in der Kalenderwoche 35 bei 2,75 Euro/kg.
Während sich in Nord- und Mitteleuropa die Erzeugernotierungen neuerlich, so wie ebenfalls seit nunmehr acht Wochen stabil und seitwärts bewegten, begännen sie in Frankreich, Spanien sowie Italien im 1 bis 2 Cent Bereich nachzugeben. Alljährlich um diese Zeit wiederhole sich diese Preisentwicklung im Gleichklang mit der zu Ende gehenden Urlaubszeit. Den stärksten Rückgang habe laut AMA Frankreich verzeichnet, wo Importware aus Spanien den ohnehin überversorgten Markt zusätzlich belastet habe. In Deutschland seien Angebot und Nachfrage einander gut ausgeglichen gegenübergestanden.