Schwere Hagelunwetter im Burgenland und in der Steiermark

Schaden in der Landwirtschaft beträgt rund 2,9 Mio. Euro.

Wien, 16. August 2016 (aiz.info). - Am Montagnachmittag wurde die heimische Landwirtschaft erneut durch Unwetter massiv beeinträchtigt. In der Steiermark verursachten neben Stürmen und Vermurungen vor allem die bis zu hühnereigroßen Hagelschloßen erhebliche Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen (vor allem Mais, Kürbis, Soja, Grünland, Getreide, Wein beziehungsweise Glashäuser). Insbesondere die Bezirke Leibnitz, Hartberg-Fürstenfeld und Deutschlandsberg sind betroffen. Nach ersten Erhebungen durch die Sachverständigen der Hagelversicherung ist auf einer Fläche von knapp 6.000 ha mit Einbußen von 2,1 Mio. Euro zu rechnen. (Anmerkung: Der tatsächliche Schaden in der Landwirtschaft ist höher als die Versicherungssumme, außerdem sind bei Weitem nicht alle Landwirte hagelversichert.).

Im südlichen Burgenland verursachten gestern schwere Gewitter mit Hagelschlägen ebenfalls große Schäden. Betroffen sind die Bezirke Güssing und Oberwart. Auf einer Fläche von über 2.200 ha Agrarflächen (insbesondere Mais, Soja, Kürbis, Grünland und Weinbau) entstand ein Gesamtschaden von mehr als 800.000 Euro.

Mit der Schadenerhebung durch die Sachverständigen der Hagelversicherung wurde bereits begonnen, damit die Entschädigungszahlungen rasch erfolgen können. Betroffene Landwirte können ihre Schäden am einfachsten online unter www.hagel.at melden.

Die Österreichische Hagelversicherung bietet das umfassendste Risikomanagement Europas an. Zusätzlich wird den versicherten Landwirten das modernste Agrarwetterservice exklusiv zur Verfügung gestellt. Durch Prognosen, Analysen und Gewitterwarnungen können Landwirte die Wetterlage ihres Betriebes beobachten und werden vor drohenden Gefahren alarmiert. Per SMS werden durchschnittlich 38.000 Wetterwarnungen an die Mitglieder verschickt.