Seerosen überwintern – so geht's!

Was Sie tun müssen, um auch im nächsten Jahr wieder Freude an Ihren Seerosen (Nymphaea) im Teich zu haben.

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© RWA
Viele Seerosen-Arten sind winterhart und haben meist keine Probleme die kalte Jahreszeit zu überstehen. In gewöhnlichen Teichen ist die Eisschicht nicht so dick, dass der Wurzelstock (das Rhizom) einfrieren könnte und so die Pflanze abstirbt. In manchen Fällen ist aber ein Eingreifen sinnvoll bzw. notwendig. Die ideale Zeit ist im November vor den ersten Frostnächten.

Tipps für die Überwinterung

  • Das Rhizom, aus dem sich die Wurzeln, die Stängel, Blätter und Blüten entwickeln, darf nicht einfrieren. Aus dem Rhizom entwickelt sich im Frühjahr wieder eine prächtige Pflanze.
  • Einheimische Nymphaea ist winterhart. Sie sollten aber mindestens 60 cm unter Wasser stehen. Seerosen im Pflanzkorb bzw. Kübel können über den Winter tiefer gesetzt werden.
  • Sollte der Gartenteich flacher sein, die Seerosen in Kübeln möglichst kühl und nicht zu sonnig (z.B. im Keller oder in der Garage) lagern. Die Pflanzen sollten dabei leicht mit Wasser bedeckt sein. Die Seerose darf auf keinen Fall austrocknen.
  • Abgestorbene bzw. verfaulte Pflanzenteile im Teich schon im Spätherbst entfernen. So können sich Krankheiten nicht auf die ganze Pflanze übertragen.
  • Seerosen in einem Miniteich entweder über den Winter in einen tieferen Teich setzen, oder die Nymphaea in einem Kübel frostfrei überwintern.
  • Ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen) kann man Seerosen, die im Keller oder der Garage überwintert haben, wieder in den Gartenteich setzen.

Sollten Sie Fragen zum Thema Gartenteich und Teichpflanzen haben oder falls Sie beim Kauf der Materialien und Pflanzen Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an den Fachberater in Ihrem Lagerhaus.

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