Soja: Richtig säen, Erfolg ernten

Um Sojabohnen ideal anzubauen, sind einige wichtige Faktoren zu berücksichtigen. Geschieht dies, sind die optimalen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ernte geschaffen.

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© RWA

Für einen erfolgreichen Anbau von Sojabohnen sind einige Faktoren wichtig:

  • Boden sollte nicht verdichtet sein
  • Keine Staunässe aufweisen
  • Der ideale pH-Wert liegt über 6,0
  • Boden sollte steinfrei, leicht bis mittelschwer sein
  • Boden sollte sich rasch erwärmen

Zur Fruchtfolge lässt sich sagen, dass die Sojabohne als optimale Auflockerung von Mais- und Getreidebeständen dient. Eine 4-jährige Anbaupause nach Raps, Sonnenblume und Leguminosen ist empfehlenswert. Das Saatbett sollte möglichst eben sein, da es anschließend die Ernte erleichtert und das Erntegut dadurch weniger verschmutzt ist. Die Bodenbearbeitung sollte in einer Tiefe von 3 - 4 cm erfolgen. Der ideale Anbauzeitpunkt ist ab Ende April, wenn die Bodentemperatur um die 10° C liegt. Als Anbautechnik haben sich bei den 000-Sorten die Drillsaat und bei den 00-Sorten Drill- (bei 00 Sorten nur jede 2. Säschar vorteilhaft) oder Einzelkornsaat bewährt. Die Sätiefe sollte bei 2,5 - 3,5 cm liegen.

Saatmenge beachten

Bei allen Die Saat-Sorten ist zu empfehlen 60 Körner/m² zu säen. Dies entspricht ca. 4 Packungen/ha. Bei den frühreifen (000) Sorten sollte die Saatmenge auf 70 Körner/m² erhöht werden. Bei der Düngung ist zu erwähnen, dass keine Stickstoff-Düngung bei saatfertig geimpften Sojabohnensaatgut nötig ist. Nur bei mangelhaftem Knöllchenansatz sind 40 kg/ha Stickstoff als Kopfdüngung notwendig.

Die Saat-Sortiment
NAYA (00)
ES DOMINATOR (00)
SILVIA PZO (00)
ES SENATOR (000)
GALLEC (000)
PETRINA (000)

Düngeempfehlungen

Bei der Phosphordüngung P2O5 sind 60 - 80 kg/ha und bei der Kaliumdüngung K2O sind 90 bis110 kg/ha empfehlenswert. Dies entspricht ca. 400 kg Hyperkali (kalkhältig) oder 400 kg/ha DC 45. Pflanzenschutzmaßnahmen sind im Vor- und Nachauflauf möglich.

Erntezeit Mitte September

Die Ernte der Sojabohne ist meist ab Mitte September möglich, wenn die Erntefeuchte auf 13 % gesunken ist. Sichtbar ist dies, wenn die Blätter abfallen bzw. Körner in Hülsen „klingeln“. Zu beachten ist, dass die Erntefeuchte nach Regen wieder stark ansteigt.

 

Für die genauen Aufwandmengen und Produkte wenden Sie sich bitte an Ihren Pflanzenschutzberater im nächsten Lagerhaus.

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