Sojaschrot: Notierungen steigen wieder

Jänner 2015: Die physischen Preise am heimischen Markt leiden unter dem aktuell starken US-Dollar.

Sojaschrot:

Nach der Veröffentlichung des letzten Marktberichts des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) zeigten sich am Sojaschrotsektor in Chicago rückläufige Notierungen. Dies hat sich jedoch wieder beruhigt und die Kurse schlagen bereits die Gegenrichtung ein. Die Ernteaussichten in Südamerika sind im Allgemeinen gut. Abzuwarten bleibt, wie sich die Witterung in den Sojabohnen-Hauptanbaugebieten in Brasilien und Argentinien in der nächsten Zeit verhält. Ebenso spielt das Importverhalten seitens Chinas eine wesentliche Rolle am Sojamarkt. Was den physischen Preisen am heimischen Markt jedoch mehr zusetzt, ist der aktuell starke US-Dollar.

Sojabohne:

Die Preise bei Sojabohnen an der Börse in Chicago sind nach dem USDA-Bericht von Jänner etwas nach unten gegangen, da laut Bericht der weltweite Endbestand der Sojabohnen um ca. 1 Mio. Euro nach oben revidiert wurde. Die Notierung für Februar 2015 liegt derzeit bei 311 Euro/t und ist in Euro deutlich höher aufgrund der Entwicklung des US-Dollar/Euro-Wechselkurses.

Am österreichischen Markt sind Käufer tendenziell für Ware ab April mit Lagermöglichkeit interessiert.
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Autor:
Ing. Manfred Steringer, Jörg Ungersböck RWA