Sojaschrot: Steigende Kurse an der Börse in Chicago

November 2014: Keine Entspannung an der Börse trotz Rekordmengen bei der Sojabohnenernte.

Sojaschrot:

Die aktuellen Zahlen des US-Landwirtschaftsministeriums brachten zwar negative Schlusskurse an der Börse in Chicago, in Summe konnte man aber in den vergangenen 2 Wochen (Stand 11. November 2014) einen Anstieg der Sojaschrot-Notierungen beobachten. Obwohl die Rekordmengen der heurigen Sojabohnenernte in den USA weitgehend bestätigt wurden, zeigt sich keine Entspannung an der Börse. Ebenso hält sich der Dollar unverändert auf festem Niveau, was die Preise in Europa zusätzlich festigt.

Sojabohne:

Die Situation an der Börse in Chicago bei Sojabohnen ist weiterhin geprägt von überraschend hohen Notierungen, obwohl sich die geschätzte Rekordernte bestätigt. Offenbar sind die Logistikprobleme für prompte Lieferungen groß genug, um den Preis hoch zu halten.

Dadurch konnten sich die Notierungen weiter auf 303,50 Euro/t festigen. Am österreichischen Markt sind Käufer an Ware ab Februar mit Lagermöglichkeit interessiert.
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Autor:
Ing. Manfred Steringer, Jörg Ungersböck RWA