Sorghum ist vielseitig verwendbar

Sorghum bietet zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten und wird wegen der klimatischen Veränderungen immer interessanter.

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© Die Saat
Sorghum ist sehr hitze- und trockenheitstolerant und kommt mit schwankenden Witterungsverhältnissen viel besser zurecht als vergleichbare Kulturarten. Laut ÖPUL-Richtlinien (ÖPUL 2007–2013) zählt Sorghum nicht zu den Getreidearten und somit nicht zum Mais/Getreideanteil (max. 75 Prozent). Es ist absehbar, dass Sorghum in künftigen Fördermodellen eine wichtige Rolle in der Fruchtfolge spielen wird.

Körnersorghum

Sorghum erzielt vor allem bei trockener Witterung sehr hohe Erträge im Vergleich zu anderen Kulturen und ist mit Kornerträgen zwischen 4.000 und 10.000 kg absolut konkurrenzfähig. Körnersorghum liefert ein qualitativ hochwertiges Futtermittel und wird mit sehr gutem Erfolg in der Rinder- und Schweinefütterung eingesetzt. Die bewährten Sorten sind Arlys, Alföldi und Aralba.

Biomasse

Im Silobereich bringt die Sorte Sucrosorgo 506 die höchsten Erträge in Masse und Energie. Sucrosorgo 506 ist sehr standfest und ermöglicht eine problemlose Ernte. Roná 1 eignet sich aufgrund seiner feinen Struktur und dem hohen Kornanteil besonders gut für die Rinderfütterung. Auch für extrem trockene Standorte ist Roná 1 die erste Wahl.

Sorghum auch als Zweit- und Zwischenfrucht

Sorghum eignet sich optimal als Zweit- und Zwischenfrucht. Hierfür sind die Sorten Susu, King 61 und GK Csaba am besten geeignet. Ein Anbautermin bis Ende Juni ist gut möglich. Der Ertrag ist stark von der Bodenfeuchte und Witterung nach dem Anbau abhängig.

Alle Sorghumarten sind sehr wärmebedürftige Pflanzen, daher nicht zu früh anbauen und eine Bodentemperatur von 16° C abwarten. Anbau erst Anfang bis Mitte Mai!

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Autor:
Ing. Thomas Richter, Die Saat