Sparen mit Soja-Rapskonzentraten

In Zeiten hoher Preise suchen Schweinemäster nach Möglichkeiten teuren Sojaschrot einzusparen. Doch welche Möglichkeiten gibt es?

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© RWA
Während zu Mastbeginn ein Futter mit hohem Eiweiß- und Aminosäurengehalt benötigt wird, genügt in der Endmast ein Futter mit weniger Eiweiß und Aminosäuren. Durch Umstellung von einer Universalmast auf eine mehrphasige Fütterung kann der Bedarf an Sojaschrot und Eiweißkonzentrat reduziert und die Futterkosten können um 1,5 bis 2,5 Euro pro Mastschwein gesenkt werden.

Nährstoffgehalte analysieren

Um möglichst genau „auf Punkt“ füttern zu können, müssen die Nährstoffgehalte der Hauptfutterkomponenten bekannt sein. Bei Feuchtmaiseinsatz ist der Feuchtigkeitsgehalt laufend zu überprüfen und in der Rationsberechnung zu berücksichtigen. Bei Sojaschrot sollte von Zeit zu Zeit der Eiweißgehalt analytisch überprüft werden. Abweichungen vom Deklarationswert um mehr als einen Prozentpunkt sind bei Sojaschrot nicht unüblich.

Eiweißalternativen nutzen

Heimische Eiweißalternativen werden nicht an den großen internationalen Börsen gehandelt und unterliegen weniger spekulativen Kursschwankungen. Darum rechnen sich in Phasen hoher Sojapreise heimische Eiweißalternativen besonders gut. Das attraktivste Futtermittel ist sicherlich der Rapsextraktionsschrot. Die Gründe dafür sind der relativ hohe Eiweißgehalt von 33 bis 34 %, der hohe Gehalt an Methionin und Threonin, sowie der Rohfasergehalt von 12 %, der bei maisintensiven Rationen einen Rohfasermangel ausgleicht und die Darmflora stabilisiert.

Einsatzbegrenzend ist allerdings der Gehalt an Bitterstoffen, den sogenannten Glucosinolaten. Die heutigen 00-Rapssorten haben allerdings um ein vielfaches geringere Gehalte als die alten Sorten und durch die Behandlung während des Produktionsprozesses werden die Bitterstoffe weiter reduziert. Rapskuchen hat in der Regel um zwei bis dreifach höhere Bitterstoffgehalte als Rapsschrot.

Mehr Sicherheit mit Konzentraten

Da der Eiweißgehalt auch bei Rapsschrot um einige Prozentpunkte schwankt, ist es sinnvoll, Rapsschrot über „fertige“ Eiweißkonzentrate einzusetzen. Mit den Produkten SchweinemastKonzentrat, SchweinemastKonzentrat Plus und PorkoCid Konzentrat bietet Garant gut funktionierende, von vielen Schweinemästern erfolgreich eingesetzte Eiweißkonzentrate, die mit dem neuen Schweinemast-Programm nochmals verbessert wurden.

Durch den begrenzten Einsatz von geprüften Rapsschrot und optimaler Aminosäuren-Ergän-zung ist eine Beeinträchtigung der Schmackhaftigkeit und eine schlechtere Mast- und Schlachtleistung auszuschließen. Die Einsparungen bei den Futterkosten sind aber beträchtlich: 2 bis 3 Euro können pro Mastschwein gespart werden.

Fazit:

Heimische Eiweißalternativen unterliegen weniger stark spekulativen Kursschwankungen. Besonders in Phasen hoher Sojapreise können durch Einsatz von Soja-Rapskonzentraten mehrere Euro pro Mastschwein gespart werden.

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Autor:
Josef Kaiser, Garant-Schweinespezialist Stmk