Sojabohne: Eine rentable Kultur!

Die Sojaernte 2012 ist in Österreich abgeschlossen und die Landwirte ziehen eine durchwegs positive Bilanz.

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© RWA
Die Sojabohnen waren in ganz Österreich gut entwickelt und zeigten ein kräftiges vegetatives Wachstum. Die Bestände erreichten eine große Wuchshöhe mit vielen Etagen zum Hülsenansatz. In manchen Gebieten war allerdings für die Kornfüllung nicht mehr ausreichend Wasser vorhanden. Die geringeren Erträge sind vor allem auf die kleineren Körner, die sich nicht mehr voll entwickeln konnten, zurückzuführen.

Naya und ES Dominator brachten hohe Erträge

Am auffälligsten war heuer die Sorte Naya (OO), die mit ihrer sehr guten Standfestigkeit und Gesundheit die höchsten Erträge auf den guten Maisböden in Südösterreich erzielen konnte. Auf den leichteren Böden war die Sorte ES Dominator (OO) mit ihrem hohen Hülsenansatz und den vielen Körnern pro Hülse im Ertrag vorne.

Sorte Gallec: Vor allem in Oberösterreich stark

In Oberösterreich konnte wieder die Sorte Gallec (OOO) mit ihrer sehr frühen einheitlichen Abreife punkten. Höchste Erträge werden aus der Praxis von Aligator (OOO) gemeldet.

ES Senator: Der neue Star in der frühen Reifegruppe?

In den Versuchen zeigte die neue Sorte ES Senator (OOO) sehr gute Ergebnisse über allen anderen Sorten und ist sicher der kommende Star in der frühen Reifegruppe OOO.

Sojabohne erobert sich Platz in der Fruchtfolge

Mit den mehrjährig stabilen Erträgen und den hohen Produktpreisen erzielt die Sojabohne sehr hohe Deckungsbeträge im Vergleich zu anderen Kulturen und hat so einen festen Platz in der Fruchtfolge vieler Landwirte gefunden. Für weitere Informationen bzw. Unterstützung bei der Sortenwahl wenden Sie sich bitte an die Fachberater in Ihrem Lagerhaus.

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Autor:
Ing. Thomas Richter, Die Saat