Terrassenplatten verlegen

Terrasenboden aus Stein im Mörtelbett und im Sandbett: So funktioniert die Verlegung.

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Eine Fläche mit Terrassenplatten zu verlegen lässt sich auch in Eigenregie bewerkstelligen. Benötigen Sie professionelle Unterstützung, so vermittelt Ihnen das Lagerhaus einen Handwerker-Profi. Diese Dienstleistung gibt es an fast allen Standorten.

1. Verlegung im Sandbett

Schritt 1:
Beginnen Sie zunächst mit dem Aufbau eines tragsicheren Untergrundes. Hierfür bringen Sie für den Frostschutz ein Schottergemisch (Körnung 0/70 mm) von 15 - 30 cm und darüber ein Schottergemisch (Kantkörnung 0/18 mm) von ca. 10 cm für die Feinplanie in möglichst trockenem Zustand ein. Anschließend mit dem Rüttelstamper oder Rüttelplatte verdichten.

Schritt 2:
Legen Sie zwei Latten (ca. 3 cm) parallel in einem Abstand von 1,5 m auf die Tragschicht und befüllen die Abstände mit Brechsand (Körnung 0/5 mm). Ziehen Sie den Sand planeben ab. Berücksichtigen Sie das entsprechende Gefälle von 1 bis 2 %.

Schritt 3:
Mit einer gespannten Schnur ermitteln Sie nun den Fugenverlauf. Beginnen Sie erst dann mit der Verlegung Ihrer Pflastersteine bzw. Terrassenplatten. Damit die Fugenbreite gleichmäßig wird, verwenden Sie Fugenkreuze.

Schritt 4:
Abschließend kehren Sie den Sand in die Fugen ein. Es empfiehlt sich, ein Produkt mit natürlich verkittenden Zusätzen (z.B. Baumit NaturFuge). Einkehren, abrütteln und mit Wasser reinigen (Verarbeitungshinweise des Herstellers beachten). Nach dem Abtrocknen fertig und sofort benützbar.

Ca. Verbrauch an Materialen pro m²

Skizze TerrassenaufbauSkizze TerrassenaufbauSkizze Terrassenaufbau[1474528566825831.jpg]
© RWA
  • Tragsicherer Untergrund: (Skizze: dicke Schicht, hell mit bunten Punkten)
  • Vlies: (Skizze: grau) 1,1 m²/m² bei 10 cm Überlappung
  • Pflastersplitt: (Skizze: dünne Schickt, hell mit grauen Punkten) 2 Säcke/m² bei einer Pflasterbetthöhe von ca. 3 cm
  • Fugensand: (Skizze: zw. den Steinen) ca- 6 kg/m² bei einer Pflastersteinhöhe von max. 6 cm und einer max. Fugenbreite von 1 cm
  • Parkettstein: (Skizze: oberste Schicht) 50 Stk./m²

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2. Verlegung im Mörtelbett

Schritt 1:
Beginnen Sie zunächst mit dem Aufbau eines tragsicheren Untergrundes. Hierfür bringen Sie für den Frostschutz ein Schottergemisch (Körnung 0/70 mm) von 15 - 30 cm und darüber ein Schottergemisch (Kantkörnung 0/18 mm) von ca. 10 cm für die Feinplanie in möglichst trockenem Zustand ein. Anschließend mit Rüttelstampfer oder Rüttelplatte verdichten.

Schritt 2:
Für das Mörtelbett errichten Sie nun eine mit Baustahl bewährte Schicht aus Beton (ca. 10 cm) oder eine Drainmörtel in höherer Schichtdicke. Bei größeren Flächen ab ca. 200 m² sind Dehnfugen zu berücksichtigen.

Schritt 3:
Auf die Betonschicht wird eine Mörtelschicht aufgetragen. Zu empfehlen ist der wasserdurchlässige Baumit Pflaster Drainmörtel auf Trassbasis. Berücksichtigen Sie das richtige Gefälle von mind. 1 bis 2 %.

Schritt 4:
Nun beginnen Sie die Bodenplatten zu verlegen, wobei Sie auf der Unterseite der Platten Baumit SteinKleber mit einer Zahnspachtel auftragen, um eine optimale Verbindung zum Mörtelbett zu erzielen. Dabei ist eine Fugenbreite von mind. 5 mm einzuhalten.

Schritt 5: Zum Einschlämmen und Verfugen der Platten empfehlen wir den Baumit Pflaster Mörtel für Fugen.

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