Bauen & Garten

Pflanzen, die sich in Moorbeeterde wohlfühlen

wissenswertes

Zu den Moorbeetpflanzen gehören Rhododendren, Hortensien, Azaleen, Erikas, Scheinbeeren oder Traubenheiden. Sie freuen sich im Garten über saure Bedingungen.

In einem Garten mit einem hohen Säuregehalt des Bodens gedeihen Moorbeetpflanzen besonders prächtig.

In einem Garten mit einem hohen Säuregehalt des Bodens gedeihen Moorbeetpflanzen besonders prächtig.

Moorbeetpflanzen bevorzugen einen halbschattigen Standort. In Moorbeeterde fühlen sich Pflanzen, die sauren Boden lieben, besonders wohl. Bei ungünstigen Bodenverhältnissen hilft nur ein großzügiger Bodenaustausch. Graben Sie für die vorgesehene Pflanze ein ca. 30 cm tiefes und rund 80 cm breites Loch aus. Geben Sie zur Hälfte Torf und zur Hälfte Moorbeeterde in die Pflanzgrube. Die Immergrün Moorbeeterde ist mit allen wichtigen Nährstoffen vorgedüngt. Zum Düngen verwenden Sie am besten den Immergrün Moorbeetdünger.

Hortensien blau färben

Mit dem Immergrün-Hortensien-Blau können Sie die Hortensien intensiv blau färben. Bringen Sie niemals Dünger und Hortensien-Blau gleichzeitig aus. Wenden Sie Hortensien-Blau ungefähr 2 Wochen nach der letzten Düngung an. Durch die Wirkung von Aluminium haben Sie bald Hortensien in einem schönen kräftigen Blau im Garten. Vorausgesetzt der Boden ist ausreichend sauer und die Ausgangsfarbe der Blüten ist Weiß oder Rosa.

Rhododendron oder Rosenbaum

Der immergrüne Rhododendron, auch Rosenbaum genannt, ist eine winterharte Pflanze und gedeiht am besten in Moorbeeterde. Sie können das Gewächs auch in Kübeln pflanzen. Bei Minustemperaturen sollten Sie eine Noppenfolie um den Rosenbaum wickeln. Durch die vielen Blätter benötigt er an frostfreien Tagen Wasser. Düngen Sie den Rhododendron 2 x jährlich mit Immergrün Moorbeetdünger. Der Spezialdünger mit Langzeitwirkung versorgt den Rhododendron mit den richtigen Nährstoffen. Die granulierte Form ermöglicht eine gute Ausbringung und Dosierung. Damit der Strauch regelmäßig blüht, sollten die Knospen über dem letzten Blatt abgeschnitten oder mit der Hand abgebrochen werden. Für den Rückschnitt schneiden Sie die Pflanze nach der Blütezeit über dem Blattkranz bzw. unterhalb des Zuwachses (nächster tiefer gelegenen Blattkranz) ab. Der Rhododendron wird so wieder kompakter und gleichmäßiger. Sie fördern damit auch die Blühfreudigkeit fürs nächste Jahr.

Heidekraut oder Besenheide

Das anspruchslose und pflegeleichte Heidekraut hat im Herbst seinen großen Auftritt. Wenn die meisten Pflanzen schon verblüht sind, dann stechen die Knospen der Besenheide rosa oder weiß hervor. Heidekraut, in Gruppen gepflanzt, wirkt nicht nur im Gartenbeet, sondern kommt auch in Töpfen gut zur Geltung. Die Pflanze wird auch gerne im Herbst in Blumenkästen oder am Friedhof eingesetzt. Sie ist prinzipiell nicht winterhart, aber ein paar Grad Minus verträgt sie ohne Probleme. Die Besenheide bevorzugt einen sonnigen Standort und sauren Boden. Schneiden Sie die Erika nach der Blüte kräftig zurück, da sie sonst verkahlt.