Landwirtschaft

Vorsaatkalkung mit Branntkalk in Raps

wissenswertes

Bei einem optimalen pH-Wert von mindestens 6,5 - 7 ist eine empfindliche Kultur wie Raps gegen Verpilzungen wie Kohlhernie resistent.

Eine Vorsaatkalkung mit Branntkalk kann den Raps vor Verpilzung schützen und sorgt für gesunde Pflanzen mit einem üppigen Blütenstand.

Eine Vorsaatkalkung mit Branntkalk kann den Raps vor Verpilzung schützen und sorgt für gesunde Pflanzen mit einem üppigen Blütenstand.

Mit dem Einsatz von Branntkalk sind anzustrebende pH-Werte von 6,5 - 7 möglich. Die Vorsaatkalkung bietet außerdem Schutz durch ihre Hygienewirkung.

Branntkalk gegen Kohlhernie bei Raps

Kohlhernie ist ein Schleimpilz und führt zu krebsartigen Wucherungen am Wurzelhals bei Raps und anderen Kreuzblütlern. Branntkalk („der Maurer im Boden“) bietet neben der pH-Wertregulierenden Wirkung weitere hervorragende Eigenschaften:

  • Verbessert die Wasserführung und Durchlüftung der Böden.
  • Neutralisiert schnell schädliche Bodensäuren.
  • Hat zusätzlich eine desinfizierende und hygienisierende Wirkung.
  • Branntkalk optimiert die Krümelstabilität im Boden und beugt so Nässeverdichtungen und Bodenabschwemmungen vor.

Einsatz von Branntkalk

Branntkalk mit 1.000 bis 1.200 kg/ha wirkt am besten, wenn er vor dem Anbau des Raps auf die saatfertige Krume gestreut wird. Anschließend flach etwa 5 – 8 cm in den Boden einarbeiten.

Fazit:

Prinzipiell eignet sich der Einsatz von Branntkalk als Pflege- und Schutzmaßnahme für alle Kulturen, insbesondere dort, wo es vorrangig um den Schutz guter Bodenstrukturen geht (mittlere bis schwere/tonige Böden) oder eine hygienisierende Wirkung angestrebt wird.

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