Übernahme von Energieholz

Seit 1. März 2016 gilt die neue Forst-Holz-Papier-Richtlinie zur Übernahme von Energieholz. Diese neue Richtlinie regelt die Übernahme sowohl von Energieholz als auch von Schüttgut zur energetischen Verwertung.

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© Agrarfoto
Von Waldbesitzern in Österreich werden jährlich ca. 2,2 Mio. fm Energieholz verkauft. Die mengenmäßige Feststellung erfolgte dabei oft nicht nach klaren Kriterien. Die Waldbesitzer und Abnehmer erkannten daher schon länger, dass eine Vereinheitlichung der Übernahmerichtlinien notwendig ist. Nach längeren Besprechungen, Untersuchungen und Verhandlungen trat am 1. März 2016 die neue FHP-Richtlinie zur Übernahme von Energieholz in Kraft.

Ab sofort steht die Richtlinie auf der Homepage der Kooperationsplattform Forst-Holz-Papier (FHP) zur Verfügung.

Die Inhalte der neuen Richtlinien

Die FHP-Richtlinie zur Übernahme von Energieholz behandelt sowohl Rundholz als auch Schüttgut zur energetischen Verwertung. Das Regelwerk umfasst die Gewichtsbestimmung der Lieferung und die Ermittlung des Trockengehaltes als Basis für die Bestimmung des Atrogewichtes und die Bestimmung des Energiegehaltes. Ausgehend vom Nettogewicht der Lieferung werden der Wassergehalt und in Folge der Heizwert sowie der Energieinhalt bestimmt. Zudem wurde eine Kontrollordnung zur unabhängigen Prüfung der Übernahme durch die Holzforschung Austria definiert. Im Annex sind mögliche Probeentnahmen von Scheitholz, typische Werte für den Heizwert, Rohstoffgruppen, Handelsformen der Sortimente und Umrechnungen dargestellt.

Die Kooperationsplattform Forst-Holz-Papier empfiehlt, die neue Richtlinie in den Schlussbriefen zu verwenden. Neben der Downloadversion steht sie auch in gedruckter Form zur Verfügung.

Vertreter der Wertschöpfungskette

gesamten FHP-Wertschöpfungskette mitgewirkt. Zudem waren die wesentlichen Abnehmer von Energieholz in die Arbeit eingebunden. Dadurch wurde sichergestellt, dass die neue Richtlinie den aktuellen Stand der Übernahmepraxis von Energieholz widerspiegelt.

Über „Forst-Holz-Papier“ (FHP)

FHP ist eine wertschöpfungsübergreifende Kooperation. Sie umfasst die Forstwirtschaft, Holzindustrie, Papier- und Zellstoffindustrie. Im Zentrum der Zusammenarbeit stehen österreichische Themen, wobei diese immer im Kontext zu den internationalen Themen zu sehen sind. Insbesondere soll den politischen Entscheidungsträgern die Bedeutung der Wertschöpfungskette bewusst gemacht werden. Dies gilt vor allem in Hinblick auf die Lösung der Klimaproblematik, die Nachhaltigkeit sowie die künftige Entwicklung vor allem in Forschung und Ausbildung.

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