Verordnung zur Milchmengenreduktion im EU-Amtsblatt veröffentlicht

Meldefrist endet für EU-Mitgliedstaaten am 21. September.

Wien, 12. September 2016 (aiz.info). - Die delegierte Verordnung zur Gewährung einer Beihilfe zur Verringerung der Milchanlieferung ist nun im EU-Amtsblatt L 242/4 (Nummer 1612/2016) vom 9. September 2016 erschienen. Die Erzeuger der EU sollen in den kommenden Monaten weniger produzieren, wofür die Europäische Kommission 14 Cent/kg nicht angelieferter Milch zahlt. Die Maßnahme der Brüsseler Behörde ist am Freitag in Kraft getreten. Die EU-Mitgliedstaaten müssen die angemeldeten Mengen bis zum 21. September 2016 bei der Europäischen Kommission melden. Sollte schon in der ersten Runde die Obergrenze erreicht sein, kürzt die EU-Kommission die beantragten Mengen. Landwirte dürfen bis zu 50% der von Oktober bis Dezember 2015 angelieferten Menge verringern und den Ausgleich dafür beantragen. Die Mindestmenge beträgt 1.500 kg. Sollte die Obergrenze nicht erreicht werden, könnten Milcherzeuger in einer zweiten Runde Mindermengen mit Ausgleich für die Monate November bis Jänner 2017 beantragen. Der detaillierte Verordnungstext kann auf aiz.info heruntergeladen werden.