Viele Formen hat das Dach

Das Dach hat einen großen Anteil am Gesamteindruck eines Hauses. Bei einem Neubau sollten Optik und Nutzen der verschiedenen Dachformen abgewägt werden.

Satteldach

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© RWA
Ein Satteldach (auch Giebeldach) besteht aus zwei Dachflächen. Satteldächer sind von 22 bis über 60 Grad geneigt (meist ca. 38-45 Grad). Diese Dachform ist die klassische und am weitesten verbreitete. Es kennzeichnet sich durch zwei gegeneinander geneigte Dachflächen, diese treffen sich an einer Linie, dem Dachfirst. Der Wohnraum unter dem Dach vergrößert sich je nach Höhe des Kniestocks und nach Erweiterung des Neigungswinkels. Es liegt wie ein Sattel auf dem Gebäude, daher auch der Name.
  • Die verhältnismäßig einfache Konstruktion ist kostengünstig.
  • Ein Satteldach bietet oft genug Raum für einen Ausbau des Dachgeschosses.

Walmdach

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© RWA
Ein Walmdach besteht aus vier geneigten Dachflächen. Es ist einem Satteldach ähnlich, an der Stelle der Giebelwände befindet sich aber die Abwalmung – eine geneigte Dachfläche. Das Walmdach gehört zu den ältesten Dächern. Bei einem quadratischen Grundriss spricht man von einem Zeltdach.
  • Diese Dachform gibt dem Haus ein repräsentatives Aussehen.
  • Giebelwände entfallen und das Haus ist somit besser geschützt.
Auch das Krüppelwalmdach hat eine lange Tradition. Beim dieser Dachform sind zwei von vier Dachflächen „verkleinert“ – daher der Name. Es wird dort eingesetzt, wo der First gegen Witterungseinflüsse geschützt werden muss. Es entstehen giebelseitig gerade Flächen, welche für Fenster genutzt werden können. Es bietet eine interessante Optik.

Pultdach

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Ein Pultdach ist eine auf Funktion ausgerichtete Dachkonstruktion, die nur nach einer Seite geneigt ist. Pultdächer sind relativ flach geneigt (ca. 5 - 7 Grad). Die Dachfläche liegt meist zur Wetterseite hin, um Wind, Regen und Schnee abzuschirmen. Früher für Nebengebäude, Lagerhallen und Produktionshallen verwendet, kann man mit dieser Dachart interessante architektonische Designs verwirklichen. Pultdächer gewinnen zunehmend Bedeutung beim modernen, energiesparenden Massivhausbau.
  • Für Solar- oder Photovoltaikanlagen steht viel Platz zur Verfügung. 
  • Mit nur einer schrägen Dachfläche ist es sehr kostengünstig.

Flachdach

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Flachdächer sind Dachkonstruktionen, die eine sehr geringe Neigung aufweisen (Dachneigung unter 15 Grad). Eine geringe Neigung ist notwendig, damit das Regenwasser ablaufen kann.
  • Flachdächer lassen sich begrünen oder als Dachterrassen nutzen.
  • Ein Flachdach lässt sich im Vergleich zu anderen Dachkonstruktionen leicht versetzen oder erweitern.

Für Fragen rund um das Thema Dach wenden Sie sich bitte an die Lagerhaus-Baufachberater.

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