Vorbeugender Grundwasserschutz auf Ackerflächen - Düngeplanung notwendig

AMA-Sonderrichtlinie informiert über detaillierte Aufzeichnungspflichten.

Wien, 13. Februar 2017 (aiz.info). - Bei Teilnahme an der ÖPUL-Maßnahme "Vorbeugender Grundwasserschutz auf Ackerflächen" ist für Flächen innerhalb der Gebietskulisse zusätzlich zu den Aufzeichnungspflichten im Rahmen des "Aktionsprogramms Nitrat" jährlich eine verpflichtende schlagbezogene Düngeplanung, Aufzeichnung und schlagbezogene Düngebilanz über die Stickstoff-Düngung durchzuführen. Zudem muss jährlich eine betriebliche Nährstoffbilanz erstellt werden, teilt die Agrarmarkt Austria (AMA) mit. Für sämtliche Aufzeichnungen sind die Vorgaben des Anhangs J beziehungsweise des Anhangs I der Sonderrichtlinie ÖPUL 2015 zu berücksichtigen. Die Richtlinie und deren Anhänge können unter dem Link www.ama.at/Fachliche-Informationen/Oepul/Recht aufgerufen werden.

Eine Vorlage der Aufzeichnungsbögen im Rahmen der Maßnahme ist unter dem Link www.ama.at/Fachliche-Informationen/Oepul/Formulare-Merkblaetter zu finden. Die zur Verfügung gestellten Vorlagen müssen nicht zwingend verwendet werden, es sind auch formlose oder edv-geführte Aufzeichnungen sowie von den Landwirtschaftskammern oder anderen Organisationen zur Verfügung gestellte Formulare zulässig, wenn die notwendigen Angaben enthalten sind.

Die schlagbezogene Planung des Stickstoff-Bedarfs für Ackerflächen muss bis spätestens 28. Februar 2017 für das Jahr 2017 durchgeführt werden. Die Aufzeichnung und Dokumentation (über Ausbringungsdatum und Aufwandmenge bei Düngung usw.) ist tagesaktuell zu führen. Die schlagbezogene Düngebilanz sowie die betriebliche Nährstoffbilanz müssen dann bis spätestens 31. Dezember 2017 für das Jahr 2017 durchgeführt werden. Alle Aufzeichnungen sind am Betrieb sicher und geordnet aufzubewahren. Die korrekte Führung der Aufzeichnungen wird im Rahmen von Vor-Ort-Kontrollen überprüft, informiert die AMA.