Vorsaatkalkung mit Branntkalk in Raps

Bei einem optimalen pH-Wert von mindestens 6,5 - 7 ist eine empfindliche Kultur wie Raps gegen Verpilzungen wie Kohlhernie resistent.

Ein gesundes Rapsfeld mit Hilfe von BranntkalkEin gesundes Rapsfeld mit Hilfe von BranntkalkEin gesundes Rapsfeld mit Hilfe von Branntkalk[1375699809786332.jpg]
© RWA
Mit dem Einsatz von Branntkalk sind anzustrebende pH-Werte von 6,5 - 7 möglich. Die Vorsaatkalkung bietet außerdem Schutz durch ihre Hygienewirkung.

Branntkalk gegen Kohlhernie bei Raps

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Kohlhernie in Raps © RWA

Kohlhernie ist ein Schleimpilz und führt zu krebsartigen Wucherungen am Wurzelhals bei Raps und anderen Kreuzblütlern. Branntkalk („der Maurer im Boden“) bietet neben der pH-Wertregulierenden Wirkung weitere hervorragende Eigenschaften:

  • Verbessert die Wasserführung und Durchlüftung der Böden.
  • Neutralisiert schnell schädliche Bodensäuren.
  • Hat zusätzlich eine desinfizierende und hygienisierende Wirkung.
  • Branntkalk optimiert die Krümelstabilität im Boden und beugt so Nässeverdichtungen und Bodenabschwemmungen vor.

Einsatz von Branntkalk

Branntkalk mit 1.000 bis 1.200 kg/ha wirkt am besten, wenn er vor dem Anbau des Rapses auf die saatfertige Krume gestreut wird. Anschließend flach etwa 5–8 cm in den Boden einarbeiten.

Fazit:

Prinzipiell eignet sich der Einsatz von Branntkalk als Pflege- und Schutzmaßnahme für alle Kulturen, insbesondere dort, wo es vorrangig um den Schutz guter Bodenstrukturen geht (mittlere bis schwere/tonige Böden) oder eine hygienisierende Wirkung angestrebt wird.

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Autor:
Peter Kirchmayr, RWA Düngemittel