Herbstzeit ist Silomais-Erntezeit

Fahrsilos oder Maissilageballen? Was kommt für Sie in Frage? An all diejenigen, die sich fragen: Maissilage in Ballen, das funktioniert? – einfach weiterlesen.

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Die Verbreitung von Maissilage-Ballen ist noch gering, die Qualität hingegen hoch © Agrarfoto
Maissilage spielt sowohl in der Rindermast als auch in der Milchviehfütterung eine große Rolle. Im Vergleich zu anderen grobstrukturierten Futtermitteln ist Silomais in der Herstellung relativ kostengünstig und daher auch in vielen Futterrationen zu finden.

Idealerweise wird Silomais im Stadium der Teigreife mit einem geeigneten Häcksler geerntet. Die Körner sind zu dem Zeitpunkt teigig bis mehlig, der Trockenmassegehalt (TM-Gehalt) liegt bei 50 – 60 %. Die Schätzung des Reifegrades kann ganz einfach durchgeführt werden: Einfach das Korn mit dem Fingernagel einritzen. Erfüllt es die gewünschten Eigenschaften, kann der Mais geerntet werden. Bei einem Kolbenanteil von etwa 55 % liegt der TM-Gehalt der ganzen Pflanze bei rund 30 – 35 %.

Gute Maissilagen weisen eine hohe Energiekonzentration mit 6,5 bis über 7,0 MJ NEL/kg Trockenmasse auf und sind gut verdaulich. Sie bilden ideale Bedingungen für die Milchsäuregärung und sind gut verdichtbar. Wird zu früh geerntet, ist der Kolben nicht voll ausgebildet, und ein niedriger Ertrag ist zu erwarten. Weiters sind Konservierungsverluste höher, da mit Einbußen durch Gärsaft zu rechnen ist.

Je länger Silomais am Feld stehen bleibt, umso trockener wird die Pflanze. Die harten Stängel lassen sich nicht mehr so gut verdichten. Es entsteht ein höheres Risiko von Fehl- und Nachgärungen. Dieser Silomais kommt auch bei den Rindern weniger gut an und führt zu einer schlechteren Verdaulichkeit. Wichtig ist die Sortenwahl – sie sollte für den Standort passend sein. Die Restpflanze sollte zum Zeitpunkt der Ernte noch grün (lebendig) sein. Abgestorbene Blätter sind ein idealer Nährboden für Schimmel – eine Ursache für Nacherwärmung im Silo. Am Erntetag sind Management und Technik wichtige Bestandteile der Silierkette. Viele Landwirte entscheiden sich für den Hochschnitt – sie verzichten damit auf Erntegut, haben aber eine bessere Futterqualität. Die Häcksellänge liegt meist zwischen 6 und 10 cm. Ist der Mais geerntet, kann er in Fahrsilos oder in Form von Siloballen gelagert werden. Bei beiden Varianten gilt, das Erntegut möglichst dicht zu pressen und anschließend mit Folie abzudecken bzw. einzuwickeln.

Vorzüge von Maissilage

  • problemloser Anbau
  • geringer Arbeitskraftbedarf
  • gute Vergärbarkeit
  • hohe Stärkegehalte
  • hohe Hektarerträge
  • gute Mechanisierung von der Ernte bis zum Trog

Vorteile von Maissilageballen

  • geringe Verluste und hervorragende Qualität
  • Futterentnahme kann portionsweise erfolgen
  • Maissilageballen sind leicht transportierbar
  • Maissilageballen behalten ihre Form, sind einfach, sauber und bequem in der Handhabung 
  • Maissilageballen sind vielseitig einsetzbar (Milchvieh-, Pferdefütterung etc.)
Bevor ein Ballen nach der Ernte geöffnet wird, sollte er rund 4 Wochen lagern. Erst dann entspricht die Silage Ihren Erwartungen. Ein Ballen hat einen ungefähren Durchmesser von 125 cm und wiegt ca. 900 kg.

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