Wärmebrücken erkennen

Durch Wärmebrücken im Haus steigt der Energieverbrauch und Feuchtigkeitsprobleme können auftreten.

Abdichten von einem FensterAbdichten von einem FensterAbdichten von einem Fenster[135945821087448.jpg]
Fensterrahmen abdichten hilft Wärmebrücken zu vermeiden © RWA
Mit einer Wärmebrücke (oft auch „Kältebrücke“ genannt) ist eine Schwachstelle in der Gebäudehülle gemeint. Grundsätzlich sollte die wärmedämmende Hülle die beheizten Gebäudeteile lückenlos umschließen. Eine Wärmebrücke ist eine Schwachstelle, durch die Wärme deutlich schneller nach außen strömen kann, als bei einem gedämmten Bauteil.

Arten von Wärmebrücken

  • Geometrische Wärmebrücken (z.B. Ecken und Kanten)
  • Wärmebrücken durch unsachgemäße Dämmungsmaßnahmen
  • Konstruktiv bedingte Wärmebrücken (verschiedene Materialien treffen zusammen z.B. bei Fenstern und Balkonen)

Kritische Bereiche

  • Fensterrahmen und Rolladenkästen
  • Anschluss zwischen Dach und Wand
  • Balkone und Terrassen
  • Wintergärten
  • Durchdringungen der Gebäudehülle (z.B. Kamin)

Folgen einer Wärmebrücke

  • Der Energieverbrauch steigt
  • Beeinträchtigung der Behaglichkeit durch kalte Oberflächen oder Bildung von Zugluft
  • Gesundheitsgefahr durch Schimmelbefall
  • Kondensat bzw. Tauwasser kann das Gebäude beschädigen
Wärmebrücken können von Fachleuten festgestellt und reduziert bzw. behoben werden. Durch eine thermografische Aufnahme mit einer Wärmebildkamera ist es möglich Temperaturunterschiede auszumachen und dadurch Wärmebrücken auf die Spur zu kommen.
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