Waldarbeit im Sommer

Juni 2012: Kommentar von DI Reinhard Pfeffer (RWA-Holzabteilung) über die Waldarbeit im Sommer.

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DI Reinhard Pfeffer, RWA-Holzabteilung © RWA
Viele bäuerliche Waldbesitzer haben im Sommer anderes im Sinn als sich Gedanken über ihren Wald zu machen. „Der wächst auch von alleine“, so die landläufige Meinung. Es gibt aber gute Gründe, im Sommer forstwirtschaftliche Arbeiten durchzuführen.

Waldhygiene

Der Borkenkäfer schlägt im Sommer zu. Ein sofortiges Eingreifen bei Befall ist ein absolutes Muss! Falls das nicht passiert, ist ein Wertverlust des Holzes durch Verblauung unvermeidbar. Wenn man neben den befallenen Bäumen auch die gefährdeten mitnimmt, kann man eine Vermehrung des Käfers verhindern und kann man die Erntekosten im Rahmen halten.

Schlägerung

Es gibt im Sommer freie Kapazitäten bei Harvesterunternehmern, was sich oft in niedrigeren Kosten auswirkt. Wenn pfleglich und bei trockenem Wetter gearbeitet wird, sind die Schäden nicht höher als im Winter. Man weiß auch nie, wie der nächste Winter wird. Vielleicht ist durch zu hohe Schneelage oder durch fehlenden Frost der Wald nicht befahrbar.

Holzmarkt

Die Holzindustrie arbeitet das ganze Jahr über konstant und das Holzaufkommen ist jetzt nicht so hoch wie im Winter. Das bringt den Vorteil, dass die Preise gut sind und dass durch freie Kapazitäten der Frächter die Holzabfuhr schnell und problemlos von statten geht. Momentan sind die Werkstore der Sägewerke weit geöffnet.
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Autor:
DI Reinhard Pfeffer, RWA-Holzabteilung