Die Braugerstenernte 2011 brachte aufgrund der günstigen Witterung Spitzenerträge und zugleich gute Qualitäten. Die gute Niederschlagsverteilung förderte bei blattgesunden Sorten wie Signora und Agrippina die Kornausbildung und sicherte niedrige Proteingehalte. Dadurch konnte trotz sinkender Anbaufläche die Versorgung mit österreichischer Braugerste gesichert werden.
Angesichts der sinkenden Braugerstenflächen in Österreich werden von Seiten der Brauindustrie agronomisch leistungsfähige Sorten mit stabil niedrigen Proteingehalten bevorzugt. Deshalb wurden Signora und Agrippina als die wichtigsten Sorten im Anbau bestätigt.
Leistungsfähige Braugersten
Die Saat bietet mit ihrem Braugersten-Sortiment ertragreiche Sorten mit niedrigen Proteingehalten.
Agrippina mit höchsten Vollgerstenerträgen
Agrippina bringt die höchsten Vollgerstenerträge mit den besten Sortierungen und niedrigen Proteingehalten aller akzeptierten Sorten. Die gute Blattgesundheit und sehr gute Standfestigkeit sichern den Erfolg mit Agrippina auch in feuchteren Jahren und auf feuchteren Standorten.
Signora: Spitzenerträge auch in Trockenjahren
Signora brachte 2011 Spitzenerträge in allen Anbaugebieten. Signora erwies sich in Trockenjahren, bei hohem Krankheitsdruck und in Hochertragsjahren wie 2011, als sehr leistungsstarke, anpassungsfähige Sorte. Signora-Malz wird aufgrund der hohen Qualität stark nachgefragt. Aufgrund der agronomischen Leistungen und der Qualität macht es daher Sinn 2012 weiter auf Signora zu setzen.
Quench: Niedrigste Proteingehalte aller Sorten
Quench ist eine international stark nachgefragte Sorte. Quench weist die niedrigsten Proteingehalte aller Sorten auf, sie kann deshalb auch auf guten Böden mit höherer Stickstoffnachlieferung ohne Risiko angebaut werden. Aufgrund der späteren Reife kann Quench auf diesen Standorten auch die höchsten Erträge bringen.
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