Wie kommt das Loch in die Fliese?

Tipps und Tricks für den Heimwerker: Wie man beim Bohren in Fliesen der Splittergefahr der Fliese entgegenwirkt.

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© RWA
Viele Heimwerker kennen das Problem: Man möchte ein Loch in eine Fliese bohren und plötzlich zieht sich ein Sprung quer durch die Fliese. Mit ein paar Handgriffen und dem richtigen Werkzeug lassen sich Fehler, die zur Beschädigung der Fliese führen, vermeiden.

Welches Werkzeug verwende ich?

  • Benutzen Sie am besten Stein- oder Keramikbohrer (einen sehr dünnen Bohrer zum Vorkörnen und einen in Dübelgröße)
  • Eine gute Bohrmaschine oder ein Bohrschrauber ist von großem Vorteil
  • Ein Leitungsfinder hilft, Wasserleitungen und elektrische Leitungen aufzuspüren
  • Ein dünnes Klebeband
  • Eventuell einen Staubsauger zum Absaugen des Bohrstaubs
  • Dübeln

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Wie bohre ich ein Loch in die Fliese?

  • Zuerst mit einem Leitungstester feststellen, ob sich ein Wasserrohr oder eine elektrische Leitung unter der Fliese befindet.
  • Die Stelle markieren, wo gebohrt werden soll.
  • Danach mit einem sehr kleinen Bohrer vorsichtig die Fliese ankörnen.
  • Dann ein durchsichtiges, dünnes Klebeband kreuzweise über die Stelle kleben (das verhindert das Absplittern der Fliese rund um das Bohrloch).
  • Am besten mit einem Steinbohrer, niedriger Drehzahl und wenig Druck das Loch bohren. Achtung: Erst wenn die Fliese durchbohrt ist, die Bohrmaschine auf „Schlagbohren“ stellen!

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