Futterhygiene und Futterqualität bei Schalenwild

Sauberkeit bei der Vorlage an den Fütterungen und regelmäßige Verfügbarkeit für das Wild sind wichtige Faktoren für eine erfolgreiche und gesunde Hege in den Wintermonaten.

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© Agrarfoto
Die Vorlage von Futter in der äsungsarmen Zeit erfordert eine genaue Auseinandersetzung mit den artspezifischen Besonderheiten der Verdauung des Wildwiederkäuers. Außerdem sollte auch auf die Futterhygiene und Futterqualität beim Wild geachtet werden.
Mikroorganismen, die den Verderb anzeigen (Bakterien, Futterverpilzung), erdige Verunreinigungen und die Kontamination mit Schwermetallen und Toxinen beeinträchtigen massiv die Qualität des vorgelegten Futters. Die Folgen sind oft schwere gesundheitliche Probleme, Schwächung und Abmagerung der Tiere bis zum Verenden. Auch Schäl- und Verbissschäden oder die Abwanderung zu anderen Fütterungen sind häufige Reaktionen. Gerade bei leicht verschimmelten Silagen berichten Jäger oft, dass sie trotzdem vom Wild gerne aufgenommen werden. Grund dafür könnte eine für das Wild positive Geschmacksveränderung sein – jedoch mit all den negativen Auswirkungen auf den Organismus.

Prüfinstrumente Augen, Nase und Hände

Regelmäßiges Reinigen von Futterlagern und Fütterungen sind wichtige Maßnahmen, um Qualitätseinbußen zu minimieren. Verunreinigung durch Tiere (Nager), Schädlinge (Käfer, Milben) und Kontamination durch Vogelkot sollten weitestgehend verhindert werden.

Bei Grundfutter ist die Sinnenprüfung nach dem ÖAG-Schlüssel (1999, Augen, Nase und Hände) ein praktisches Hilfsmittel, um die Konservierungsqualität von Raufutter oder Silage vor der Einlagerung zu bestimmen.

Gefahr von Pansenübersäuerung

Beim Einsatz von Kraftfutter ist generell darauf zu achten, dass leicht verdauliches Futter (wie Getreide, Mais, Mühlen- und Bäckereiabfälle, fein vermahlenes Futter) schnell zur Pansenübersäuerung (Azidose) führen kann. Bei massiver Übersäuerung verenden die Stücke unmittelbar im Fütterungsbereich, was dem Heger den Fehler veranschaulicht.

Jedoch: Wer findet ein durch Azidose verendetes Stück 50 m von der Fütterung entfernt? Fuchs oder Schwarzwild erledigen meistens den Rest in wenigen Stunden. Deshalb ist es die Pflicht der Jäger, sich mit Futtermittelauswahl und -qualität intensiver zu beschäftigen. Nur beste Qualität bringt den gewünschten Erfolg.

Lieber auf Nummer sicher gehen

Durch den Einsatz von ausgesuchten, laborgeprüften und GVO-freien Rohstoffen entsprechen die Futtermittel von Trophy Äsungsergänzung den hohen Ansprüchen Ihres Wildbestandes und liefern einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der Vitalität. Trophy Äsungsergänzung ist auf diesem Gebiet seit Jahren ein Pionier, auch bei der Information der Jäger.

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In Trophy-Produkten werden nur kontrollierte, vorwiegend österreichische Rohstoffe verarbeitet. Wildfutter von Trophy enthält keine gentechnisch veränderten Rohstoffe. Trophy-Äsungsergänzung wird von Garant Tiernahrung u.a. in Pöchlarn, Aschach und Graz hergestellt.

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Autor:
Ing. Christian Bendl, Garant